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Vorerst nur noch die Nummer drei beim DSC

Harte Zeiten für Arminia Bielefelds Torwart Stefanos Kapino

Bielefeld

Erst die Verletzung aus dem Spiel beim 1. FC Heidenheim und damit der Verlust des Status als Arminia Bielefelds Nummer eins. Und nun auch noch das: Der wieder genesene Stefanos Kapino (28) ist beim Fußball-Zweitligisten vorerst nicht einmal mehr die Nummer zwei.

Von Dirk Schuster

Stefanos Kapino bleibt nicht mal mehr ein Platz auf der Bank.  Foto: Thomas F. Starke

„Fakt ist, dass wir an der jetzigen Konstellation mit Martin Fraisl als Nummer eins und Arne Schulz dahinter nichts verändern“, erklärte DSC-Trainer Daniel Scherning vor dem Punktspiel am Samstagabend bei Hannover 96 (20.30 Uhr/Sport1 und Sky) klipp und klar.

Der vereinslose Fraisl (29, Vertrag bis Juni 2023) war als neue Nummer eins geholt worden, nachdem sich Kapino (Vertrag bis Juni 2023) am fünften Spieltag in der Partie beim 1. FC Heidenheim (1:1) einen Muskelfaserriss zugezogen hatte. Weil Fraisl überzeugende Leistungen lieferte, war schnell klar, dass es für den in den ersten Saisonspielen unsicheren Kapino schwer bis unmöglich werden würde, seinen Platz im Tor zurückzuerobern.

Dass Kapino (seit August 2021 bei Arminia) vor der Saison überhaupt zur neuen Nummer eins erklärt worden war, hatte mit dem Abschied des vorherigen Stammtorwart Stefan Ortega Moreno zu Manchester City zu tun.

Seit zwei Wochen befindet sich Kapino nun wieder im Mannschaftstraining. Scherning sieht aber keinen Grund, seine Torwart-Rangfolge in Kürze wieder zu verändern. „Wir werden in der angesprochenen Konstellation definitiv so auch in die nächsten Aufgaben gehen“, betonte der Trainer. Der erst 19 Jahre alte Schulz wird also auch in den kommenden Partien als Nummer zwei auf der Bielefelder Bank sitzen, während Kapino nur ein Platz auf der Tribüne bleibt.

Stefanos Kapino (rechts) muss sich hinten anstellen. Martin Fraisl (Zweiter von links) und auch Arne Schulz haben die Nase vorn. Links Torwarttrainer Marco Kostmann Foto: Thomas F. Starke

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