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Geschäftsführer Wortmann verweist auf die Rahmenbedingungen – Entwarnung bei Okugawa

Transfers bei Arminia Bielefeld: alles kann, nichts muss

Bielefeld

Es ist Januar, das Transferfenster hat geöffnet. Genau in dieser Phase tritt Christoph Wortmann seinen Job als neuer kaufmännischer Geschäftsführer von Arminia Bielefeld an. Mögliche Zu- und Abgänge beim Fußball-Zweiligisten in diesem Winter wollte der 46-Jährige bei seiner Vorstellung nicht ausschließen.

Arminia-Trainer Daniel Scherning (von links) kann weiterhin mit Masaya Okugawa und Robin Hack planen. Foto: Thomas F. Starke

Die bisherige Transfer-Bilanz dieses Winters: Die Leihe mit Mateo Klimowicz wurde vorzeitig beendet, dessen Platz im Kader nahm Christopher Schepp, der vom Regionalligisten BW Lohne kam, ein. Weitere Verstärkung für den DSC-Kader strebt Wortmann durchaus an. „Aber nur im Bereich der Möglichkeiten, die wir haben. Unsere Motto muss es sein, aus wenig viel zu machen. Arminia ist finanziell nicht auf Rosen gebettet, das ist klar. Daher müssen wir kreativer, innovativer sein, um Lösungen zu finden“, sagte Wortmann.

Keine Angebote für Hack und Okugawa

Auch zusätzliche Abgänge wollte der Neue nicht kategorisch ausschließen. Das galt auch in Bezug auf die beiden Leistungsträger Robin Hack und Masaya Okugawa, die in der Hinrunde mit gemeinsamen elf Toren und acht Vorlagen auf sich aufmerksam gemacht haben und bei einem möglichen Verkauf für ordentliche Erlöse sorgen könnten. „Wenn Einnahmen zu generieren sind, hängt das vom Angebot ab. Arminia ist nie in der Situation, in der man ein extrem gutes Angebot einfach vom Tisch wischen kann. Sollte sowas kommen, wird man sich sicherlich Gedanken machen“, betonte Wortmann, der die DSC-Fans aber vorerst beruhigen konnte: „Mir ist nichts bekannt in der Richtung und es hat auch keine Priorität, das zu verfolgen.“

Um die Mannschaft besser kennenzulernen, möchte Wortmann das am Donnerstag beginnende Trainingslager im spanischen Benidorm nutzen. Mit dabei sein wird dann auch Okugawa. Beim Japaner gab der Verein am Montag Entwarnung, nachdem er am vergangenen Samstag im Testspiel gegen den SC Verl (1:1) vorzeitig ausgewechselt worden war. Die Diagnose: eine Zerrung im linken Oberschenkel.

Dass Okugawa in der Testpartie bei Borussia Mönchengladbach (Mittwoch, 14 Uhr) zum Einsatz kommt, ist aber sehr unwahrscheinlich. Trainer Daniel Scherning dürfte jedes Risiko, das die Verletzung unnötig verschlimmern könnte, vermeiden wollen.

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