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Arminia vor dem Derby gegen den SCP: Trainer muss Startformation umbauen

Scherning: "Wir brauchen eine Topleistung"

Bielefeld

Keine 72 Stunden liegt die bittere Heimniederlage gegen Kaiserslautern (2:3) zurück. Doch viel Zeit zum Verarbeiten des ereignisreichen Spiels ohne Happy End gab es für das Team von Arminia Bielefeld nicht. Denn die nächste Aufgabe steht bereits Dienstagabend an – ausgerechnet beim Nachbarn aus Paderborn.

Von Marc Kracht

Sebastian Vasiliadis - hier mit Bielefelds Trainer Daniel Scherning (rechts) - ist im Spiel gegen seinen Ex-Klub Paderborn eine Option für die Startelf.  Foto: Thomas F. Starke

Der Druck auf die Arminen ist durch die Ergebnisse der Konkurrenz noch einmal angewachsen, der Rückstand auf Platz 16 beträgt vier Punkte. Das OWL-Duell wäre also ein sehr guter Zeitpunkt, um noch vor der Winterpause wertvolle Punkte für den Klassenerhalt einzusammeln.

Dafür wird der DSC allerdings eine Vorstellung benötigen, die mindestens an die der zweiten Hälfte gegen Kaiserslautern anknüpft. So sieht es auch Trainer Daniel Scherning: „Wir brauchen eine Topleistung von jedem, der startet, von jedem Einwechselspieler, eine gute Energie von der Bank und eine Teamleistung nah am Optimum.“

Der Respekt vor dem SCP, der nach zwei Niederlagen zuletzt immer noch Rang vier belegt, ist vorhanden. „Das ist eine sehr gefestigte Mannschaft, die über viel Selbstverständnis verfügt und Spieler, die wissen, worauf es in der 2. Liga ankommt“, betont Scherning.

Ohne Hüsing und Lasme

Verstecken wolle sich Arminia aber keinesfalls – aufgrund der erwarteten Unterstützung von bis zu 3000 Fans und der positiven Eindrücke vom Samstag. „Unsere Reaktion nach dem Platzverweis und dem 0:2 war sehr ordentlich“, sagte Scherning, der wohl erneut auf Oliver Hüsing (Sprunggelenk) verzichten muss. Außerdem fehlt der gesperrte Bryan Lasme. Alternativen für die Flügel seien Christian Gebauer und George Bello, auch Masaya Okugawa könnte aus dem Zentrum auf die Außenbahn ausweichen. Mehrere Optionen gibt es auch für das Zentrum, wo Sebastian Vasiliadis sein Comeback feiern könnte – ausgerechnet beim Ex-Klub.

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