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Paderborner Scherning fährt gar nicht mit zurück nach Bielefeld

Sieg im „Heimspiel“ für den Arminia-Trainer

Paderborn

Für Daniel Scherning war es ein „Heimspiel“, an das er sich gerne erinnern wird. 2:0 (2:0) gewann der 39-Jährige am Dienstagabend das Spiel mit seiner Arminia beim SC Paderborn. In Paderborn ist Scherning zu Hause.

Lukas Kwasniok und Daniel Scherning nach dem Abpfiff. Foto: Thomas F. Starke

„Ich habe schon vor dem Spiel gesagt, dass es nicht um mich geht. Es ist jetzt nicht schöner, als irgendwo anders zu gewinnen“, sagte der DSC-Trainer.

Für ihn und den DSC war es der erste Auswärts-Dreier in dieser Saison. Scherning fuhr nach der Partie nicht mit seinem Team nach Bielefeld, sondern blieb in Paderborn. Er wollte die Gelegenheit nutzen, um auch mit Lukas Kwasniok in Ruhe noch ein paar Sätze zu wechseln.

„Über 90 Minuten gesehen war der Sieg für Bielefeld schon auch verdient“, sagte SCP-Coach Kwasniok und meinte: „Heute haben wir gesehen, was den Fußball so besonders macht. Das passiert, glaube ich, in keiner anderen Sportart, dass ein Spiel nach acht Minuten vorentschieden ist durch eine Entscheidung.“

Kwasniok zielte auf den Platzverweis gegen SCP-Keeper Jannik Huth ab. „Ich habe ihn innig umarmt, ich glaube, das gehört dazu. Ich werde ihm weder den Kopf abreißen, noch die Haare abschneiden.“

Scherning indes war „froh und erleichtert, dass wir hier gewonnen haben“, sagte der DSC-Coach.

Die Statistik zum Spiel. Foto: Manfred Krieg (Grafik)
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