Die Stimmen zum Bielefelder 1:1 gegen 1899 Hoffenheim

Armine Voglsammer: „Egal wie, der Ball muss rein“

Bielefeld

Andreas Voglsammer war bei Arminia Bielefelds 1:1 (1:1) in der Fußball-Bundesligapartie gegen die TSG 1899 Hoffenheim am Samstag der Spieler des Spiels.

Dirk Schuster

Tor gemacht, Siegchance vergeben: Armine Andreas Voglsammer (Mitte) im Laufduell mit Sargis Adamyan (links) und Stefan Posch. Foto: Thomas F. Starke

In der ersten Halbzeit traf der Arminia-Angreifer traumhaft per Freistoß zum 1:1. In der zweiten Halbzeit vergab Voglsammer die Megachance zum möglichen 2:1-Siegtor. Die Stimmen zum Remis am 33. Spieltag:

Frank Kramer (Trainer Arminia): „Am meisten denke ich an die vergebenen Chancen. Aber: Wir sind voll im Rennen und haben alles in der Hand. Die Jungs haben alles gegeben. Es fühlt sich heute noch nicht so gut an, aber wir sind am letzten Spieltag voll dabei!“

Andreas Voglsammer (Arminia): „Das Spiel war okay, aber trotzdem müssen wir drei Punkte holen. Ich muss nach der Halbzeit ganz einfach das Tor machen. Ich bin nach dem Spiel sehr selbstkritisch mit mir. Aber das passiert. Wenn sich der Torwart bei meinem Schuss nicht wegdrehen würde, wäre der Ball wahrscheinlich drin. Egal wie, der Ball muss rein, dann hätten wir 2:1 geführt, gute Chancen auf den Sieg gehabt und jetzt vielleicht zwei Punkte mehr auf dem Konto. Die Chance muss ich einfach machen, daran besteht kein Zweifel. Nächste Woche muss ich‘s besser machen. Heute und morgen wird mich die Situation sicherlich noch beschäftigen, dann muss ich aber einen Haken daran machen. Wir sind trotz des Unentschiedens jetzt über dem Strich. Die Stuttgarter können nächste Woche auf jeden Fall mit hungrigen Bielefeldern rechnen. Im Prinzip haben wir wahrscheinlich die beste Ausgangslage von denen, die noch absteigen können. Auf die anderen gucken, das brauchen wir nicht. Wir müssen einfach in Stuttgart unsere Leistung abrufen und drei Punkte holen – um nichts anderes geht’s da.“

Stefan Ortega Moreno (Torwart Arminia): „Wir hatten das Spiel heute und das Spiel letzte Woche in Berlin, wo wir sehr viele Möglichkeiten hatten. Das wurmt. Chancen hatten wir genügend, um einen vorentscheidenden Schritt zu gehen. Aber dann müssen wir jetzt halt in Stuttgart gewinnen. Es wird ein spannender Showdown.“

Amos Pieper (Arminia): „Natürlich ist es nicht perfekt, weil wir gewinnen wollten. Aber wenn wir in Stuttgart gewinnen, dann haben wir es geschafft. Und wenn wir da so auftreten wie heute, dann schaffen wir das auch!“

Andrej Kramarić (Hoffenheim): „Es war ein schwieriges Spiel. Bielefeld hat alles gegeben und wollte unbedingt gewinnen. Am Ende ist das Unentschieden aber in Ordnung. Ich hatte eine große Chance zum 2:1, aber Stefan Ortega hat gut gehalten.“

Philipp Pentke (Torwart Hoffenheim): „Wir wussten, was für eine Wucht auf uns zukommt. Ich habe hier schon einige Mal gespielt, da hat sich nichts verändert in den vergangenen Jahren. Für Bielefeld geht es um das Überleben in der Liga. Ich bin froh, dass ich einen Teil dazu beitragen konnte, dass wir einen Punkt hier holen konnten und ich die Wucht teilweise stoppen konnte. Vielleicht war aber auch mehr drin als nur ein Punkt.“

Sebastian Hoeneß (Trainer Hoffenheim): „Wir haben gezeigt, dass wir nichts verschenken. Bielefeld hat es uns heute sehr schwer gemacht.“

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