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Zuschauer und Corona

Arminia behält sich auch zukünftig juristische Schritte vor

Bielefeld

Fußball-Bundesligist Arminia Bielefeld schließt weiterhin juristische Mittel bei Zuschauerbeschränkungen während der Corona-Pandemie nicht aus.

Von Morten Ritter (dpa)

Arminias Finanz-Geschäftsführer Markus Rejek (53) Foto: Thomas F. Starke

„Wir warten das jetzt erstmals ab und halten uns offen, in Zukunft ähnliche Schritte zu gehen, wenn wir glauben, dass die Verordnungen nicht mehr entsprechend gerecht sind verglichen mit anderen Regelungen“, sagte Arminias Geschäftsführer Markus Rejek am Donnerstag.

„Wir haben es als eine Ungerechtigkeit empfunden und stehen auch weiterhin in Kontakt mit den anderen Vereinen. Wir danken vor allem dem 1. FC Köln, der da gute Vorarbeit geleistet hat“, sagte der Bielefelder Finanzchef. Aus wirtschaftlicher Sicht sei es aber nur Schadensbegrenzung.

Die Ostwestfalen hatten juristische Schritte gegen die Zuschauerbeschränkung auf 750 unternommen und dürfen nun am Samstag im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach auch 10.000 Besucher zulassen. „Das ist ein kleiner Schritt Richtung Normalität. Die Zuschauer werden unsere Mannschaft unterstützen und nach vorne peitschen“, sagte Arminias Sportchef Samir Arabi.

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