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Bielefelds Maskenmann bereitet Führungstor gegen den VfL Wolfsburg herausragend vor

Arminia: Darum musste Wimmer so früh vom Feld

Bielefeld

Patrick Wimmer war der auffälligste Mann in der ersten Halbzeit - und das lag nicht nur an der dunklen Gesichtsmaske, die der Profi von Arminia Bielefeld am Samstag im Fußball-Bundesliga-Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg in Folge eines Nasenbeinbruchs tragen musste. Um so überraschender war, dass DSC-Trainer Frank Kramer den 20-Jährigen, der das Führungstor von Masaya Okugawa brillant vorbereitet hatte, nach einer halben Stunde vom Feld holte. Sport-Geschäftsführer Samir Arabi sorgte für Aufklärung.

Von Dirk Schuster

Armine Patrick Wimmer (links) musste bereits nach einer halben Stunde vom Feld. Foto: Thomas F. Starke

„Es war eine reine Vorsichtsmaßnahme“, sagte Arabi. Der 42-Jährige gab im TV-Sender Sky bereits in der Pause Entwarnung: „Patrick geht es gut, er hat den Rest der ersten Halbzeit von der Bank aus verfolgt.“ Für den Österreicher kam Edimilson Fernandes in die Partie. „Patrick hat sich mit der Maske nicht so richtig wohlgefühlt. Er hat sie dann abgenommen. Aber die Gesundheit steht einfach im Vordergrund“, wollten die Arminen laut Arabi offenbar kein unnötiges Risiko eingehen. Wimmer hatte sich beim vorherigen Spiel in Stuttgart (1:0) nicht nur das Nasenbeinbein gebrochen, sondern auch eine Gehirnerschütterung und eine Mittelgesichtsprellung zugezogen.

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