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Rump betreut das Team am Freitag gegen Kaiserslautern

Arminia entlässt Kramny

Bielefeld (WB/dis/tfs). Arminia Bielefeld hat sich von Trainer Jürgen Kramny getrennt. Einen entsprechenden Bericht bei »Kicker.de« hat der Trainer persönlich – um 12.09 Uhr – gegenüber dem WESTFALEN-BLATT bestätigt. Auch Arminia hat sich inzwischen via Twitter geäußert: »Jürgen Kramny ist mit sofortiger Wirkung freigestellt.« Die Entscheidung ist offenbar bei einer Sitzung der Gremien am späten Montagabend gefallen.

Und tschüss: Jürgen Kramny verlässt mit einem letzten Gruß um 13.44 Uhr das Arminia-Trainingsgelände an der Friedrich-Hagemann-Straße.. Foto: Thomas F. Starke

Um 13.44 Uhr verließ Kramny zum letzten Mal seinen Arbeitsplatz, das Trainingsgelände an der Friedrich-Hagemann-Straße. Der 45-Jährige hatte sich zuvor von seiner Mannschaft verabschiedet. »Ich glaube fest daran, dass Arminia den Klassenerhalt schafft, und wünsche der Mannschaft und dem Verein alles Gute«, sagte Kramny dem WESTFALEN-BLATT.

Kramny hatte den DSC am 15. November übernommen – als Nachfolger von Rüdiger Rehm, der Norbert Meier zu Saisonbeginn gefolgt war. In den zwölf Partien unter seiner Regie konnten nur drei Punktspiele gewonnen werden.

Zuletzt hatte sich die Mannschaft wiederholt desolat präsentiert. Arminia rangiert zehn Spiele vor dem Saisonende auf dem letzten Tabellenplatz.

Beim Spiel am Freitag, 18.30 Uhr, gegen den 1. FC Kaiserslautern wird laut Clubangaben erneut Co-Trainer Carsten Rump das Team betreuen. Wie es anschließend weitergeht ist noch nicht bekannt.

»Nach den Ergebnissen und Eindrücken der letzten Wochen, insbesondere nach den Auftritten im Heimspiel gegen Aue und in Nürnberg haben wir die Überzeugung verloren, in der bisherigen Konstellation unsere Ziele zu erreichen«, heißt es in einer Stellungnahme des DSC am Nachmittag von Samir Arabi, Geschäftsführer Sport.

Hartmut Ostrowski, Aufsichtsratsvorsitzender: »Der Aufsichtsrat ist nach intensiver Aufarbeitung der vergangenen Wochen einstimmig dem Vorschlag der Geschäftsführung gefolgt, mit einer neuen Konstellation im Trainerteam neue Reize für den verbleibenden Saisonverlauf zu setzen.«

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