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Keine Bedingungen oder Auflagen für den Zweitligatabellenführer

Arminia erhält Lizenzen

Bielefeld (WB). Zweitliga-Tabellenführer Arminia Bielefeld hat am Montag die erwartete Nachricht von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) bekommen: Der DSC erhält die Lizenzen für die 2. Liga und die Bundesliga für die Saison 2020/21.

Lizenzen erteilt: Arminias kaufmännischer Geschäftsführer Markus Rejek Foto: Thomas F. Starke

Pressesprecher Daniel Mucha teilte mit, die Lizenzen seien weder an Bedingungen noch an Auflagen geknüpft. Die Zwischen-Lizenzierung zur Überprüfung findet in diesem Jahr allerdings nicht Ende Oktober, sondern bereits Mitte September statt. Die DFL teilte mit, sie habe keinem der 49 Bewerber die Lizenz verweigert.

Die DFL hatte bereits Ende März mitgeteilt, dass die Lizenzierung der Profivereine wegen der Corona-Krise anders ablaufe als sonst. Die DFL hatte dazu mitgeteilt: „Da die derzeitige Unterbrechung des Spielbetriebs alle 36 Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga gleichermaßen unverschuldet vor kaum planbare Herausforderungen stellt, werden die Vorgaben im Lizenzierungsverfahren vorübergehend an die Situation angepasst. Dies betrifft vor allem die Bestimmungen zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und deren Prüfung vor und während einer Spielzeit. Ziel ist es, allen Klubs die Möglichkeit und Zeit zu geben, die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu bewältigen und den regulären Spielbetrieb fortzusetzen, um sämtliche Wettbewerbs-Entscheidungen auf sportlichem Weg zu erreichen. (...) Weiterhin wird im jetzt anstehenden Lizenzierungsverfahren für die Spielzeit 2020/21 auf die Überprüfung der Liquiditätssituation der Klubs verzichtet. Allerdings zieht die DFL die Überprüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit während der nächsten Spielzeit von Ende Oktober auf Mitte September vor, um möglichst zeitnah auf Basis der Jahresabschlüsse zum 30. Juni 2020 ein realistisches Bild der wirtschaftlichen Lage der einzelnen Klubs zu erhalten. Sollten im Rahmen dieses Prüfverfahrens festgestellte Liquiditätslücken nicht geschlossen werden, wird dies ebenfalls nicht mehr mit einem Punktabzug sanktioniert, sondern mit einer Restriktion der Transfer-Aktivitäten des jeweiligen Klubs. Zur Saison 2021/22 soll das Lizenzierungsverfahren wieder in der üblichen Weise angewandt werden – als Garant für die wirtschaftliche Solidität und Stabilität des deutschen Profifußballs.“

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