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Klub wegen Corona-Folgen wieder verschuldet – Rejek hält Rekordtransfer schon im Sommer für möglich

Arminia hofft auf schwarze Null

Bielefeld

Arminia Bielefeld kämpft gegen die Folgen der Corona-Krise. Trotz aller Widrigkeiten und vieler Heimspiele vor nur wenigen hundert oder einigen tausend Fans hofft der Fußball-Bundesligist, wirtschaftlich noch mit einem blauen Auge davonzukommen. „Unser großes Ziel ist, in dieser Saison eine schwarze Null zu schreiben“, sagt Finanz-Geschäftsführer Markus Rejek (53). Die Finanzlage hat sich wegen der Pandemie zugespitzt, der Klub steckt wieder in Schulden. Rejek bleibt trotzdem zuversichtlich – schließt aber auch aus anderen Gründen einen millionenschweren Spielerverkauf schon im Sommer nicht aus.

Von Oliver Horst

Die Zuschauerbeschränkungen in nunmehr zwei Jahren Corona-Pandemie haben Arminia auch finanziell zugesetzt. Umso wichtiger ist für den Fußball-Bundesligisten ein bald wieder volles Stadion. Foto: Thomas F. Starke

Die Einnahmeverluste für Arminia in zwei Jahren Corona beziffert der Finanzchef auf „inzwischen 17 bis 20 Millionen Euro“. Bei jedem Heimspiel vor vollem Haus erlöst der Klub in der Bundesliga 800.000 bis eine Million Euro. Deshalb lässt jede Partie mit Zuschauerbeschränkungen nicht nur das Fußballherz bluten, sondern schmerzt auch finanziell enorm. In der gesamten Bundesliga-Saison 2020/21 etwa nahm der DSC nur 58.000 (!) Euro aus dem Verkauf von Eintrittskarten ein.

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