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Das Gummiboot erreicht das rettende Ufer: Torwart Ortega findet den Vergleich „unglücklich“

Arminia-Sportchef Arabi denkt auch an Uwe Neuhaus

Stuttgart/Bielefeld

Die Motorboote aus Bremen und Gelsenkirchen sind untergegangen, das Gummiboot Arminia aber hat das rettende Ufer erreicht. „Wir haben immer gesagt, dass es nur funktioniert, wenn man gemeinsam paddelt. Wir haben vielleicht manchmal nicht alle im gleichen Takt gepaddelt, aber wir haben uns nochmal zusammengerauft“, sagte Arminia Bielefelds Sport-Geschäftsführer Samir Arabi am Samstag in Stuttgart.

Dirk Schuster

Auch die Geschäftsführer jubeln ausgelassen: Sportchef Samir Arabi (links) und Finanzchef Markus Rejek. Foto: Thomas F. Starke

Der 42-Jährige hatte schon vor der Fußball-Bundesligasaison das Bild mit den Booten geprägt. Wenn auch nicht unbedingt zu jedermanns Freude. „Ich fand den Vergleich mit den Booten, den die Geschäftsführung gemacht hat, immer ein bisschen unglücklich“, sagte Stefan Ortega Moreno am Samstag nach dem 2:0-Sieg über den VfB Stuttgart. Der DSC-Torwart begründete: „Geld ist nicht alles. Wer uns ein bisschen länger verfolgt, weiß, dass wir jetzt schon über Jahre im Kern eine wirklich gute Einheit zusammen haben. Es war klar, dass es schwer wird. Aber es war uns auch klar, dass es nicht unmöglich ist. Dafür haben die großen Vereine in den letzten Jahren immer wieder Probleme gezeigt. Wir haben es gesehen, dass Vereine da unten reinrutschen, die es so gar nicht erwarten.“ Zudem verfüge Arminia über „einen guten Teamspirit. Und wir sind auch nicht so schlecht, wie uns vielleicht manche sehen“, sagte Ortega Moreno und meinte mit Blick auf die neue Saison in der 1. Liga: „Vielleicht sind wir im nächsten Jahr ja dann ein Boot.“

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