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Geschäftsführer Markus Rejek: Auch ein Gehaltsverzicht könnte noch einmal Thema werden – mit Video

Auch Arminia Bielefeld führt Corona-Klauseln ein

Scheffau (dpa). Auch Fußball-Bundesligist Arminia Bielefeld hat sogenannte Pandemie-Klauseln in neu abgeschlossenen Spielerverträgen als Reaktion auf die Corona-Krise eingeführt. Diese Klauseln sollen dafür sorgen, dass Gehaltseinbußen in bestimmten Fällen automatisch greifen, ohne dass erst ein Verzicht mit den Spielern ausgehandelt werden muss.

Finanz-Geschäftsführer Markus Rejek im Gespräch mit Sport-Geschäftsführer Samir Arabi. Foto: Thomas F. Starke

„Bei neuen Verträgen werden wir solche Klauseln berücksichtigen. Für die, die bestehende Verträge haben, finden wir auch eine Lösung“, sagte Geschäftsführer Markus Rejek am Donnerstag im Trainingslager des Aufsteigers im österreichischen Scheffau am Wilden Kaiser.

Solche Klauseln gibt es auch bei Werder Bremen und dem FC Schalke 04. „Wenn es die Situation erfordert, werden wir das Thema auch noch mal mit allen Spielern im Sinne einer Gleichberechtigung besprechen“, sagte der 52-Jährige mit Blick auf einen möglichen Gehaltsverzicht: „Wir müssen hauswirtschaften. Wir wollen uns nicht neu verschulden.“

Der Aufsteiger stellt sich zudem auf eine komplette Spielzeit ohne Zuschauer im Stadion ein . „Als Kaufmann muss man im Grunde den Worst Case planen“, sagte Rejek. Er plane mit einem Minimum an Ticket-Einnahmen. Im besten Fall könne die Arminia nach dem Hygienekonzept des Vereins die Zuschauerzahl sukzessive auf 12.000 Besucher in der 26.500 Zuschauer fassenden Arena steigern.

DFB-Pokal: Montagabend in Essen

Der Deutsche Fußball-Bund hat die Spiele der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals mit zeitgenauen Ansetzungen versehen. So tritt der DSC am Montag, 14. September, um 18:30 Uhr beim West-Regionalligisten Rot-Weiss Essen an. Die Partie wird auf Grund der Corona-Maßnahmen ohne Zuschauer ausgetragen.

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