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Daniel Caligiuri sorgt mit 1:0-Treffer bei Arminia Bielefeld für zweiten Saisonsieg

Augsburg schöpft neue Hoffnung

Bielefeld

Vom Reservisten zum Matchwinner - dank Daniel Caligiuri hatte der FC Augsburg auf der Rückfahrt von einem Auswärtsspiel endlich mal wieder Grund zur Freude. Der lange Wochen auf die Ersatzbank verbannte Außenverteidiger sorgte mit seinem Treffer in der 50. Minute zum 1:0 (0:0) bei Arminia Bielefeld für den erst zweiten Saisonsieg seines Teams in der Fremde und schürte damit bei allen Beteiligten neue Hoffnung auf den Klassenverbleib.

Augsburgs Matchwinner in Bielefeld: Daniel Caligiuri. Foto: Friso Gentsch/dpa

Trainer Markus Weinzierl war voll des Lobes: „Daniel hat ein paar Spiele nicht gemacht, aber super reagiert, sich eingegliedert und auf seine Chance gewartet. Mit dem Tor hat er sich belohnt.“

Nach fünf Partien ohne eine einzige Einsatzminute war Caligiuri - begünstigt durch eine Umstellung auf eine Abwehr-Dreierkette - beim beachtlichen 1:1 gegen den Tabellenzweiten aus Dortmund eine Woche zuvor erstmals wieder in die Startformation gerutscht.

Doch spätestens nach seinem Treffer im Schlüsselspiel bei Arminia Bielefeld dürfte der 34 Jahre alte Routinier in der Gunst von Weinzierl wieder deutlich gestiegen sein. Zwar verkniff sich der ehemalige Schalker Forderungen nach einem Stammplatz, erinnerte aber zwischen den Zeilen an seine Qualitäten: „Ich habe jahrelange Erfahrung auf der rechten Schiene.“

Dass der einzige Schuss des Teams in der 2. Halbzeit auf das gegnerische Tor den Sieg bescherte, war Lohn für eine deutliche Leistungssteigerung nach der Pause. Mit dem Sieg beim nun einen Punkt schlechteren Tabellennachbarn aus Ostwestfalen pflegten die Minimalisten aus Augsburg ihren Ruf als Überlebenskünstler.

Noch liegt der Relegationsplatz 16 zwar bedrohlich nahe, doch der jüngste Aufwärtstrend macht nach Einschätzung von Rafal Gikiewicz Mut für den Endspurt, „Der Druck ist da. Aber wir haben Erfahrung mit solchen Situationen. 26 Punkte, jetzt ein Spiel gegen M inz zu Hause. Wir haben alles in der eigenen Hand“, sagte der Torhüter mit Bezug auf die vergangenen beiden Spielzeiten, in denen das Team auf Platz 15 und 13 ins Ziel kam.

Auf Felix Uduokhai müssen die Augsburger im Duell mit den Mainzern jedoch wohl verzichten - möglicherweise sogar noch länger. Nach einem Laufduell knickte der Verteidiger unglücklich mit dem Fuß um und humpelte vom Platz (33.). „Es schaut nach einer Bänderverletzung aus. Das Sprunggelenk ist sofort dick geworden. Mal schauen, wieviel kaputt ist“, kommentierte Weinzierl.

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