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Werder will den beim FC verpassten „Riesenschritt“ gegen Arminia nachholen

Bielefeld statt Köln

Bremen

Die Enttäuschung bei Werder Bremen war groß. „Damit kommen wir nicht aus dem Abstiegskampf heraus“, sagte der schwedische Abwehrspieler Ludwig Augustinsson nach dem 1:1 (0:0) beim 1. FC Köln. Am Mittwoch in der Nachholpartie bei Arminia Bielefeld soll alles besser werden.

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Zu spät: Bremens Milot Rashica (links) erreicht den Ball erst nach Kölns Torwart Timo Horn – Chance vertan. Foto: imago

Dass die Bremer den späten Ausgleichstreffer in Köln für irregulär hielten, war nur das eine Ärgernis. Dass sie dieses Spiel nicht schon längst vor dem umstrittenen Gegentor durch Jonas Hector entschieden hatten, das andere. „Gegen Bielefeld müssen wir besser abliefern“, forderte Augustinsson.

Mittwochabend (18.30 Uhr/Sky), das Nachholspiel beim Tabellen-16.: Das ist für Werder die nächste große Chance, den „Riesenschritt zu machen“ (Trainer Florian Kohfeldt), der in Köln am Ende ausblieb. Sollten die Bremer in Bielefeld gewinnen, hätten sie einen Vorsprung von zwölf Punkten auf den ersten Abstiegsplatz und von elf Punkten auf den Relegationsrang. Dann sollte ein weiteres Jahr in der Fußball-Bundesliga so gut wie gesichert sein, dann wäre Werder den Europa-League-Plätzen auf einmal sogar näher als der Abstiegsregion.

Selbst eine Niederlage beim Aufsteiger würde dieser jungen Bremer Mannschaft nicht sofort wieder jenen „existenziellen Druck“ aufladen, den Kohfeldt so gern von ihr fernhalten würde. Werder ist hinten stabil genug, um selbst schwächere Phasen wie die erste Halbzeit in Köln schadlos zu überstehen. Das Problem ist weiter die Harmlosigkeit in der Offensive.

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