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Arminia-Trainer Neuhaus möchte Kapitän Klos gerne behalten – Hoffnung auf Überraschung bei den Bayern lebt

„Dann würden wir weiter zusammenarbeiten“

Bielefeld

Fabian Klos möchte bei Arminia Bielefeld verlängern, in Trainer Uwe Neuhaus hat der 33-Jährige einen starken Fürsprecher.

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Arminias Kapitän Fabian Klos (links) hofft auf einen neuen Vertrag. Foto: Thomas F. Starke

Der Vertrag von Arminias Rekordtorjäger Klos läuft im Sommer aus, im großen WESTFALEN-BLATT-Interview hatte der Kapitän gesagt, er hofft inständig, mindestens eine weitere Saison für den DSC aufzulaufen. „Ich wünsche mir sehr, hier noch mindestens ein Jahr dranzuhängen. Weil ich es mir sportlich noch zutraue. Und weil mich die Vorstellung, mich am Saisonende in einem leeren Stadion verabschieden zu müssen, schon auch wehmütig macht“, hatte Klos – seit Sommer 2011 in Bielefeld – erklärt. Erstmals hatte er auch nicht ausgeschlossen, doch nochmal den Verein zu wechseln, sollte es keine Einigung geben. Eine Horrorvorstellung für viele DSC-Fans, und auch Uwe Neuhaus möchte, dass sein verlängerter Arm verlängert. Auf die Frage, was mit Klos‘ Vertrag passieren würde, wenn er, der Trainer, das allein entscheiden könnte, sagte der 61-Jährige: „Dann würden wir weiter zusammenarbeiten.“

Klos, der in der Aufstiegssaison 21 Treffer erzielt hatte und in der bisherigen Bundesligaspielzeit dreimal erfolgreich war, sei „immer noch unser gefährlichster Stürmer. Zwischen den Spieltage drei und acht, neun hat er auch nicht seine beste Leistung gebracht, aber seitdem hat er sich verbessert und stabilisiert. Er zeigt mehr Präsenz und ist unser Zielspieler vorne. Jetzt müssen wir das noch mehr in Tore und Punkte ummünzen“, sagte Neuhaus auch schon mit Blick auf die nächste Bundesligapartie an diesem Montag.

DSC-Trainer Uwe Neuhaus über das Spiel beim FC Bayern München

Die Aufgabe könnte kaum schwieriger sein, treten die Arminen doch beim FC Bayern München an (20.30 Uhr/Dazn). Doch der Rekordmeister scheint aufgrund der Strapazen durch die Klub-WM sowie einiger Ausfälle nicht unbesiegbar. „Manche würden zu unseren Chancen sagen: Wenn nicht jetzt, wann dann. Aber egal, wer bei Bayern spielt, sie sind immer topbesetzt. Wir sind klarer Außenseiter, wollen aber mit allen Mitteln versuchen, unsere Chance zu ergreifen“, versprach Neuhaus. Personell hat der DSC-Coach keine Sorgen, alle Spieler sind fit. Die beiden jüngst auf Leihbasis verpflichteten Neuzugänge Michel Vlap (vom RSC Anderlecht) und Masaya Okugawa (von RB Salzburg) werden laut Neuhaus auf jeden Fall im Kader stehen.

Nachdem Neuhaus am Donnerstagabend den Sieg der Bayern bei der Klub-WM verfolgt hatte, fiel ihm nach eigener Aussage auch sofort der FC St. Pauli ein. „Da dachte ich an die Weltpokalsiegerbesieger-Shirts. Der Sieg von St. Pauli damals gegen die Bayern kann auch für uns ein Mutmacher sein. Wir dürfen nie aufhören, daran zu glauben, dass man sie schlagen kann“, sagte der DSC-Trainer. Die Hamburger hatten Anfang Februar 2002 sensationell 2:1 gegen den neuen Weltpokalgewinner FC Bayern gewonnen.

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