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Arminias Trainer Kramer vor Rückkehr nach Hoffenheim

"Das ist etwas Besonderes"

Bielefeld

Trainer Frank Kramer von Arminia Bielefeld kehrt nach neun Jahren mit schönen Erinnerungen erstmals für ein Bundesliga-Spiel nach Hoffenheim zurück.

Von Holger Schmidt und Jens Brinkmeier

Arminias Trainer Frank Kramer erlebte sein erstes Bundesligaspiel als Coach auf der Bank der TSG Hoffenheim. Foto: Thomas F. Starke

„Sowohl von den Erinnerungen an die Menschen her als auch vom Inhaltlichen habe ich damals viel mitgenommen. Deshalb ist es immer noch etwas Besonderes“, sagte Kramer mit Blick auf das Spiel am Sonntag (17.30 Uhr/Dazn). Im Dezember 2012 fungierte der damals 40-Jährige im Kraichgau als Interimscoach in der ersten Liga.

Mit Bielefeld hat er bisher nur zweimal zu Hause gegen die TSG gespielt, beide Male unentschieden. „Plötzlich in der Bundesliga an der Linie zu stehen, war wirklich etwas ganz Besonderes“, sagte Kramer: „Das war ein kleines bisschen ein Startschuss. Deshalb bin ich der TSG und den handelnden Personen sehr dankbar.“

Trotzdem wolle er natürlich mit der seit sechs Spielen ungeschlagenen Arminia am Sonntag punkten. Und sieht auch eine Chance. Hoffenheim sei eine „sehr variable, sehr dominante und technisch wirklich gute Mannschaft. Aber wenn sich so eine Zockertruppe durch die Reihen kombinieren will, wird es Ballgewinne geben, wenn wir dagegenhalten. Und dann muss es schnell zum gegnerischen Tor gehen.“

Ob der genesene Amos Pieper in die Innenverteidigung zurückkehrt oder Guilherme Ramos wie beim 1:1 gegen Mönchengladbach in der Startelf steht, wollte Kramer nicht verraten. "Das ist ein offenes Rennen", sagte der Coach. In der Offensive muss der gelbgesperrte Patrick Wimmer ersetzt werden, für ihn könnte Alessandro Schöpf ins Mittelfeld zurückkehren. Der Österreicher wäre dann wohl auch erster Standardschütze. Andres Andrade mache zwar Fortschritte, mit einem Einsatz dürfte es aber eng werden. Also kämpfen Nathan de Medina, Jacob Laursen und George Bello um den Platz als Linksverteidiger.

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