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Arminia und die schwierige Vorbereitung auf die Partie bei den Bayern

Das Wetter stört mehr als der Spielplan

Bielefeld

Am Montag absolvierten die Profis Krafttraining, am Dienstag haben sie frei – und am Mittwoch? Der DSC Arminia sucht angesichts der Wetterverhältnisse in Bielefeld händeringend nach alternativen Trainingsmöglichkeiten.

Dirk Schuster

Komplizierte Vorbereitung: Trainer Uwe Neuhaus (links) mit seinem Assistenten Peter Nemeth Foto: Starke

„Es ist eine schwierige Situation“, sagt Samir Arabi auch mit Blick auf die kommenden Tage. Denn es soll eisig bleiben. Der Sport-Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten erklärt: „Wir beratschlagen, wie wir damit umgehen und klopfen Optionen ab.“

Früher hatten die Arminen bei Schnee und Eis gern auch mal den beheizbaren Kunstrasenplatz in der Tönnies-Arena in Rheda-Wiedenbrück genutzt. Das sei laut Arabi aber kein Thema. Und die Soccerhallen sind wegen der Corona-Pandemie dicht.

Nachdem am Sonntag die Heimpartie gegen Werder Bremen abgesagt werden musste, wollen die Arminen am Mittwoch die Vorbereitung auf das nächste Punktspiel am kommenden Montag beim FC Bayern München aufnehmen.

Nach dem Abendspiel in der Allianz-Arena (20.30 Uhr) steht bereits am darauffolgenden Freitag die Heimpartie gegen den VfL Wolfsburg auf dem Programm. Doch die Ostwestfalen sind weit davon entfernt, sich über die von der Deutschen Fußball Liga (DFL) vorgenommenen Ansetzungen zu beklagen. „Montag und Freitag zu spielen, sehe ich als nicht allzu schlimm an. Jede Mannschaft muss in der Lage sein, Spiele in diesem Abstand zu bestreiten“, sagt Trainer Uwe Neuhaus. „Deswegen muss man sich nicht brüskieren, das ist in der 2. Liga ganz normal. Da kommen die Wechsel von einer langen auf eine kurze Woche noch viel, viel häufiger vor.“ In dieser Saison habe Bielefeld viele Samstagsspiele austragen dürfen. Neuhaus: „Wir sind bisher sehr gut weggekommen.“

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