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Arminias Mittelfeldspieler Schütz kehrt nach Sperre zurück – am Sonntag in Nürnberg

Die ordnende Hand

Bielefeld (WB/jen). Nach dem in weiten Teilen desolaten 2:2 gegen Erzgebirge Aue wird es im kommenden Zweitligaspiel Änderungen bei Arminia Bielefeld geben. Tom Schütz darf sicher davon ausgehen, am Sonntag (13.30 Uhr) beim 1. FC Nürnberg wieder in der Startelf des DSC zu stehen.

Tom Schütz hat gegen Aue gefehlt. Foto: Thomas F. Starke

Gegen Aue fehlte der defensive Mittelfeldspieler wegen einer Gelbsperre und sah sich das Spiel vom Rasenrand aus an. »Wir haben nicht alles für den Sieg gegeben, das müssen wir uns ankreiden lassen«, legte Schütz den Finger in die Wunde.

Schütz: »80 Prozent reichen nicht«

Im Mittelfeld fehlte die ordnende Hand, zu der sich der 29-Jährige zuletzt aufgeschwungen hatte. »Ich hoffe natürlich, dass ich in Nürnberg spiele«, sagte Schütz am Donnerstag bescheiden. »Und wenn ich dabei bin, will ich alles dafür tun, dass wir die Ordnung wieder hinbekommen.«

Gegen Aue habe die frühe 2:0-Führung nicht geholfen, weil »das Gefühl aufkam, wir hätten etwas zu verlieren. Da gingen die Alarmglocken an«, urteilte Zuschauer Schütz, der zu den dienstältesten Arminen gehört. Seit 2011 ist der gebürtige Bamberger schon in Ostwestfalen und hat mehr als eine kritische Situation erlebt. »Es geht natürlich nur mit 100 Prozent Einstellung und Leidenschaft. 80 Prozent, wie gegen Aue, reichen nicht«, erklärte Schütz.

Auch Voglsammer drängt in die Startelf

Der Abstiegskampf spitzt sich zu, das letzte Saisondrittel läuft. Dass Nürnberg wie zuvor Aue einen Trainerwechsel tätigte, ist Schütz egal: »Das darf bei uns kein Thema sein. Es gibt keine Ausreden mehr.« Ein DSC-Thema ist dagegen die Stimmung im Team. »Nach dem Spiel waren wir am Boden. Jetzt ist die Stimmung nicht schlecht, aber wir sind alle noch fokussierter«, ist der Mittelfeldspieler überzeugt.

Neben Schütz drängt auch der gegen Aue ebenfalls gesperrte Andreas Voglsammer zurück in die Startelf. Manuel Hornig (Sprunggelenk) musste das Training am Donnerstag abbrechen, Steffen Lang war nach langer Pause erstmals dabei.

Gegen Aue liefen die Arminen in Sondertrikots mit dem Schriftzug »150 Jahre Bethel« auf. Die Versteigerung der Trikots hat begonnen, der Erlös kommt dem Neubau des Kinderzentrums zugute.

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