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Arminia-Sportchef Arabi: „Das sind Lehren aus der Vergangenheit“

Hilfe von Bündnis für 1. Liga kein Thema

Scheffau (dpa). Für das Ziel Klassenverbleib in der Fußball-Bundesliga setzt Arminia Bielefeld nicht auf die erneute finanzielle Hilfe des „Bündnisses Ostwestfalen“.

Markus Rejek und Samir Arabi (rechts) im Trainingslager im österreichischen Scheffau. Foto: Thomas F. Starke

Auf diesem Wege sollen keine sportlichen Verstärkungen geholt werden, sagte Sportchef Samir Arabi der Deutschen Presse-Agentur. „Weil das nie zur Debatte stand. Weil das nicht die Intention des Bündnisses war und ist, und auch nicht unsere Erwartungshaltung der Führungsriege bei Arminia Bielefeld“, sagte der 41-Jährige.

Vor drei Jahren stand der damals mit 30 Millionen Euro verschuldete Club vor der Insolvenz, ehe ein „Bündnis Ostwestfalen“ den Absturz verhinderte. „Jetzt sind wir in der Lage zu gestalten. Geld, um große Transfers zu stemmen, war nie das Thema. Das passt auch nicht zu den überwiegend familiengeführten Unternehmen“, begründete Arabi.

Trotz mangelnder Erfahrung in der Mannschaft will der Bundesliga-Rückkehrer finanzielle Risiken bei Transfers vermeiden. „Wir würden jetzt niemals sagen, wir nehmen einen Kredit auf, weil wir meinen, wir brauchen noch den linken Mittelfeldspieler. Das sind Lehren aus der Vergangenheit“, sagte Arabi.

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