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Noch keine Vertragsgespräche zwischen Arminia und Salger

In der Warteschleife

Bielefeld (WB). Seinen Platz in Arminia Bielefelds Innenverteidigung hatte Stephan Salger durch eine schwache Leistung beim 1:5 in Köln verspielt. Doch am vorigen Sonntag, beim 3:1 gegen den VfL Bochum , stand Salger trotzdem wieder in der Startelf – im defensiven Mittelfeld. Der 29-Jährige profitierte vom krankheitsbedingten Ausfall Manuel Prietls und machte seine Sache ordentlich.

Jens Brinkmeier

Stephan Salger ist seit 2012 ein Armine. Foto: imago

Ob sich seine Aussichten auf einen neuen Vertrag nun wieder verbessert haben? Salgers Kontrakt läuft am 30. Juni aus. »Bisher haben wir nicht über eine Verlängerung gesprochen. Ich weiß nicht, wie es weitergeht«, sagte der gebürtige Dürener gestern. Seit Juli 2012 ist Salger nun schon beim DSC und hat immer wieder nachgewiesen, dass auf dem Platz Verlass auf ihn ist. Der Linksfuß macht keinen Hehl daraus, dass er gerne bei Arminia bleiben würde. »Es hat mir hier immer Spaß gemacht, daran hat sich nichts geändert. Ich komme auch unter dem neuen Trainer auf meine Spielzeit«, sagte Salger, der in dieser Saison unter Jeff Saibene zehn Mal zum Einsatz kam (neun Mal in der Startelf) und unter dessen Nachfolger Uwe Neuhaus acht Mal (fünf Mal in der Startelf).

Gedanken über die Zukunft

Trotzdem macht sich der Defensivspieler »natürlich Gedanken« über die Zukunft. Wenn er bis zum 1. April keinen neuen Vertrag unterschrieben hat – ob beim DSC oder anderswo –, »muss ich mich arbeitslos melden«. Das ist ihm in seiner bisherigen Karriere erspart geblieben. »In die Arbeitslosigkeit bin ich zum Glück noch nie gerutscht, spätestens im Mai hatte ich immer einen Klub. Das soll gerne so weiter gehen«, so Salger, dessen Vielseitigkeit sich auch in Gesprächen mit anderen Vereinen als Trumpf erweisen könnte. Innenverteidiger, Sechser oder auch Linksverteidiger – der Armine ist flexibel einsetzbar.

Zunächst gilt Salgers Fokus aber der aktuellen sportlichen Situation beim DSC. Und da warnt der Routinier trotz 34 Punkten davor, verbal »zu offensiv« zu werden: »Am Ende wird einem das aufs Brot geschmiert. Wir haben noch fünf direkte Duelle gegen Mannschaften von unten. Zwei Siege, und der Druck ist raus. Das wäre für alle wichtig.«

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