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Neuer Vertrag für Arminias Stürmer soll nicht mehr lange auf sich warten lassen

Klos liefert fleißig weiter Argumente

Regensburg (WB/jen). Der Vertrag von Arminia-Ikone Fabian Klos (31) läuft Ende Juni aus. Wie wichtig der Stürmer immer noch für den DSC ist, hat er am Freitagabend in Regensburg wieder einmal unter Beweis gestellt. Das 1:0 erzielte Klos selbst, den Elfmeter zum 2:0 holte er heraus, und das 3:0 bereitete er umsichtig vor – viel mehr geht nicht .

Fabian Klos zeigt aktuell mal wieder seine große Bedeutung für Arminia. Foto: imago

Seit dem vergangenen Sommer betont der Bielefelder Rekordtorschütze (jetzt 120 Pflichtspieltreffer), dass er sehr gerne seinen Vertrag verlängern würde. Auch ein Anschlussvertrag in anderer Funktion bei Arminia würde ihm gefallen. Sein Berater Kai Michalke weilte im Wintertrainingslager in Benidorm, um mit Arminias Sportgeschäftsführer Samir Arabi die Gespräche zu intensivieren. Dem Vernehmen nach würde Klos gern für mindestens zwei weitere Jahre unterschreiben, und natürlich geht es auch ums Geld. Eine Einigung, heißt es, soll aber nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Arabi äußerte unter der Woche zu diesem Thema: »Wir befinden uns mit Fabian und seinem Berater in einem ständigen Austausch. Daran, dass beide Seiten den Vertrag verlängern wollen, hat sich nichts geändert.«

»Wir dürfen nicht satt sein«

Seinen Anteil am Sieg in Regensburg wollte Klos kurz nach dem Spiel nicht überbewerten. Bei der Flanke von Cedric Brunner vor dem 1:0 »musste ich ja nur noch meinen Kopf hinhalten«, sagte der Angreifer, der vielmehr die Leistung der gesamten Mannschaft und die des Torwarts Stefan Ortega Moreno lobte. »Wir hatten natürlich einen guten Torhüter hinten drin, aber alle haben an die Leidenschaft aus dem HSV-Spiel angeknüpft«, sagte Klos. Doch der Routinier pochte auch darauf, nach drei Siegen in Folge nun nicht nachzulassen. »Für dieses Wochenende können wir hochzufrieden sein, aber wir müssen noch deutlich mehr Punkte holen. Wir dürfen nicht satt sein, da gibt es auch keinen Grund für«, schrieb er sich und seinen Mitspielern ins Stammbuch. Dann konnte die Rückfahrt losgehen, ein Bier war wohl auch erlaubt.

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