Arminia blickt am Samstag auch auf die direkten Duelle der Konkurrenten

Köln kann es Samstag schon erwischen

Bielefeld

Nicht nur beim Spiel zwischen Arminia Bielefeld und der TSG 1899 Hoffenheim dürfte es am 33. Spieltag der Fußball-Bundesliga hoch hergehen. Vor allem auch die beiden direkten Kellerduelle versprechen am kommenden Samstag Hochspannung.

Dirk Schuster

Kölns Coach Friedhelm Funkel Foto:

Werder Bremen (31 Punkte) tritt beim FC Augsburg (33) an, der 1. FC Köln (29) bei Hertha BSC (31). Sollten die Kölner verlieren, Bremen in Augsburg gewinnen und Arminia (31) Hoffenheim besiegen, stünden die von Friedhelm Funkel trainierten Rheinländer als zweiter Absteiger fest.

Im Falle eines Bremer Unentschiedens wäre in dieser Konstellation das deutlich schlechtere Torverhältnis der Kölner gegenüber Werder im Grunde ebenfalls nicht mehr aufzuholen.

Apropos Torverhältnis: Arminia hat mit -28 das schlechteste aller Abstiegskandidaten. Angesichts der Enge im Tabellenkeller könnte sich das am Ende als nachteilig erweisen.

Doch die Ostwestfalen denken weiter positiv. Innenverteidiger Joakim Nilsson sagte nach dem jüngsten 0:0 in Berlin: „Es war nicht das beste Spiel. Aber ein Punkt ist ein Punkt. Wir gehen Schritt für Schritt.“ So sieht das auch DSC-Trainer Frank Kramer, der keineswegs von zwei verlorenen Punkten sprechen wollte: „Der Punkt ist etwas, was uns weiterhelfen kann und wird.“

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