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Arminias Innenverteidiger im Trainingslager der U21 – Klassenerhalt wirkt nach: „Grenzt an ein Wunder“

Pieper hat „Bock“ auf die EM

Berlin

Mit dem Glücksgefühl des Bundesliga-Verbleibs mit Arminia Bielefeld hat Amos Pieper Lust auf die U21-Europameisterschaft.

Martin Kloth

Am Samstag gewann Amos Pieper mit Arminia 2:0 in Stuttgart und schaffte den Klassenerhalt, am Sonntag reiste er schon zur deutschen U21, um sich auf die EM-Endrunde vorzubereiten. Foto: Thomas F. Starke

„Ich habe mich riesig gefreut, dass es gleich weiterging“, sagte der 23 Jahre alte Innenverteidiger in einer Online-Medienrunde aus dem Trainingslager in Südtirol. Das sei besser, als wenn es jetzt erst noch ein paar Wochen Pause gegeben hätte. Am kommenden Montag (21 Uhr/ProSieben) bestreitet die Junioren-Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im ungarischen Szekesfehervar das Viertelfinale gegen Dänemark.

Seit Montag bereitet sich das Team in Norditalien auf Teil zwei der EM vor. In der Gruppenphase vom 24. bis 31. März hatte sich das Team von Bundestrainer Stefan Kuntz mit zwei Unentschieden und einem Sieg als Zweiter der Staffel B für die K.o.-Spiele qualifiziert. Es sei natürlich schade, dass man als Mannschaft für die EM-Unterbrechung auseinandergehen musste, sagte Pieper. „Aber es war auch cool, mit so einem Erfolg auseinanderzugehen“, befand er.

Beim Wiedersehen jetzt sei es gewesen, als hätte es die EM-Pause nicht gegeben. Er habe keine Bedenken, dass es schwierig werde, daran anzuknüpfen. „Alle haben ein Lächeln im Gesicht und Bock drauf“, sagte der Innenverteidiger nach dem ersten Training.

Der Klassenverbleib mit Arminia Bielefeld durch das 2:0 am letzten Spieltag am Samstag beim VfB Stuttgart wirkte bei dem 23-Jährigen noch immer nach. „Das ist für uns ein Riesenerfolg, grenzt an ein Wunder“, sagte er. Für sich selbst zog er ein positives Fazit seiner ersten Bundesliga-Saison. „Es ist sehr, sehr positiv gelaufen. Ich bin persönlich mit mir zufrieden“, sagte Pieper, der sich nach eigenem Bekunden noch nicht mit einer Verlängerung seines 2022 auslaufenden Vertrages befasst hat. „Jetzt habe ich erstmal Bock auf die U21-Euro. Viel mehr gibt es Stand jetzt nicht zu sagen“, betonte er.

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