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Arminias Innenverteidiger mit DFB-Nachwuchs gegen Belgien

Pieper und die U21 vor hoher Hürde

Löwen (dpa/WB). So gewaltig die Hürde, so groß die Chance. „Der Stellenwert ist sehr hoch“, sagt Trainer Stefan Kuntz mit Blick auf den Qualifikations-Hit der deutschen U21-Fußballer gegen Belgien am Dienstag (16 Uhr/ProSieben Maxx) in Löwen. „Wir werden alles reinhauen“, kündigt Stürmer Florian Krüger an.

Bei seinem DFB-Debüt durfte Amos Pieper (rechts) vier Mal mit den Kollegen jubeln. Foto: dpa

Mit einem Sieg im Gipfeltreffen der Gruppe 9 könnte die DFB-Elf einen riesigen Schritt Richtung EM machen. Doch dazu bedarf es einer klaren Leistungssteigerung gegenüber dem 4:1 gegen Moldau am vergangenen Donnerstag in Wiesbaden. Dort hatte Arminias Innenverteidiger Amos Pieper sein DFB-Debüt gefeiert. Und der 22-Jährige wusste zu überzeugen. Die User auf DFB.de und des Fan Club Nationalmannschaft wählten Pieper, der sogar einen Elfmeter herausgeholt hatte, mit 48 Prozent der Stimmen zum Spieler des Spiels. Mergim Berisha landete mit 40,4 Prozent auf Platz zwei.

Nach vier von acht Spieltagen liegt der deutsche Nachwuchs zwei Punkte vor Belgien an der Spitze. Neben den neun Gruppensiegern qualifizieren sich zwar auch die fünf besten Zweiten für die zweigeteilte EM-Endrunde im kommenden Jahr in Ungarn und Slowenien. Komplizierte Rechenspiele und den Blick auf die anderen Gruppen wollen sich Kuntz und Co. aber gerne ersparen.

Und sie sind gewarnt. Das 2:3 im Hinspiel gegen die Belgier vergangenen November in Freiburg habe gezeigt, „wie gefährlich sie sind“, sagt Verteidiger Maxim Leitsch, der gegen Moldau genau wie Torschütze Krüger sein Debüt für die deutsche U21 gab. „Sie haben eine gute Truppe“, betont er. Der mit Mittelfeldmann Orel Mangala vom VfB Stuttgart und Abwehrspieler Sebastiaan Bornauw vom 1. FC Köln auch zwei Bundesliga-Profis angehören. Aber auch eine ganze Reihe von Spielern, die in der heimischen Jupiler Pro League aktiv sind. Und die hat immerhin schon vier Spieltage der neuen Saison absolviert.

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