Arminias U21-Nationalspieler wollen direkt nach der Bundesligasaison zur EM-Endrunde nach Ungarn

Pieper und Maier droht viel Stress

Bielefeld

Die Bielefelder Arminen Amos Pieper und Arne Maier haben bekanntlich mit der deutschen U21 die Endrunde der EM erreicht.

Jens Brinkmeier

Arne Maier (rechts) und Amos Pieper sind nicht nur Stammspieler in Bielefeld, sondern auch bei der U21. Foto: Thomas F. Starke

Dass sie auch im Kader stehen werden, scheint sicher, wenngleich die endgültige Bekanntgabe erst am 23. Mai stattfindet. Einen Tag nach dem letzten Bundesligaspieltag gibt Trainer Stefan Kuntz bekannt, welche Spieler er mit nach Ungarn nimmt. Einen Tag später geht es ins Trainingslager, am 29. Mai folgt die Abreise nach Ungarn. Am 31. Mai (21 Uhr) trifft das deutsche Team im Viertelfinale auf Dänemark.

Pieper und Maier hoffen, dass sie mit Arminia den direkten Klassenerhalt schaffen. Sollte der DSC allerdings in die Relegation müssen, verpassen beide fast die ganze Vorbereitung auf die EM. Denn die Spiele zwischen dem Tabellen-16. der Bundesliga und dem Dritten der 2. Liga sind für den 26. und 29. Mai terminiert. Erst danach könnten sie nach Ungarn nachreisen. Mittelfeldspieler Maier, von Hertha BSC bis Ende der aktuellen Saison an Arminia verliehen, gehört ebenso wie Innenverteidiger Pieper zu den Stützen der aktuellen U21. Beide waren in der EM-Vorrunde Ende März wichtige Spieler für Kuntz auf dem Weg zur K.o.-Runde. Wegen der Corona-Pandemie war das Turnier zweigeteilt worden.

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