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Arminia-Präsident Laufer „überglücklich“ nach dem so gut wie sicheren Aufstieg

Restzweifel? „0,8 Promille“

Bielefeld (WB). Eine viertel Stunde nach dem Abpfiff wurden die ersten Bierkisten auf den Rasen getragen, die Spieler von Arminia Bielefeld gönnten sich n ach dem 4:0 gegen Dynamo Dresden, das den Aufstieg quasi sicherte, erstmal eine Runde Kaltgetränke. Und auch DSC-Präsident Hans-Jürgen Laufer griff zu.

Jens Brinkmeier

Der Dank an den Trainer: DSC-Präsident Hans-Jürgen Laufer umarmt Uwe Neuhaus. Finanz-Geschäftsführer Markus Rejek (links) und der Aufsichtsratsvorsitzende Hartmut Ostrowski sind dabei. Foto: Thomas F. Starke

Der 71-Jährige hatte das Spiel gemeinsam mit einigen Mitstreitern aus den Gremien auf der Westtribüne verfolgt, bei der Hymne vor dem Spiel mit dem Schal in der Hand. Später am Abend konnte Laufer sein Glück kaum fassen. „Irgendwann habe ich mal gesagt, dass ich vielleicht eines Tages Präsident eines Erstligisten bin. Das könnte nun eingetreten sein, um es mal vorsichtig auszudrücken“, sagte der Präsident, dessen Amtszeit auf der nächsten Mitgliederversammlung endet. Seit 2013 ist er der Vereinsboss. Zu seinen Restzweifeln am Aufstieg, der rechnerisch ja noch nicht ganz perfekt ist, sagte er lachend: „0,8 Promille.“

Doch Laufer war bei aller Freude auch etwas traurig, weil die Fans nicht mitfeiern konnten und können. „Leider gibt es keine große Feier am Rathaus, aber Vereinsintern werden wir auf jeden Fall was machen. Wir versuchen alles, die Emotionen müssen raus!“ Als Trumpf des Teams von Trainer Uwe Neuhaus wertete Laufer den „Zusammenhalt der Mannschaft, der ist besonders imponierend. Das soll auch unser Trumpf in der Bundesliga sein.“ Insgesamt sei die Leistung der Mannschaft „sensationell“ gewesen, Neuhaus und sein Team hätten die Saison „grandios gemeistert. Ich bin sowas von überglücklich!“

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