Arminia erwartet Hoffenheim – Traum vom Klassenerhalt lebt

„Rumzurechnen macht keinen Sinn“

Bielefeld

Vor dem wichtigen Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen die TSG 1899 Hoffenheim hat Arminia Bielefeld keine Ausfälle zu beklagen.

 

„Wir konzentrieren uns nur auf uns“, sagt Arminias Trainer Frank Kramer. Foto: Thomas F. Starke

In Bestbesetzung könnte der Tabellen-16. bereits an diesem Wochenende zumindest den direkten Abstieg aus der Fußball-Bundesliga verhindern: Dafür müsste Bielefeld das dritte Heimspiel in Serie gewinnen, und gleichzeitig dürfte der 1. FC Köln bei Hertha BSC nicht gewinnen.

„Es ist der vorletzte Spieltag, da macht es nicht viel Sinn, rumzurechnen. Wir konzentrieren uns nur auf uns, damit sind wir immer gut gefahren“, sagte aber Arminia-Trainer Frank Kramer am Freitag. Er wolle während der Partie auch keine Zwischenstände von den Abstiegskrimis Augsburg gegen Bremen und Hertha BSC gegen Köln hören. Bielefelds Sportgeschäftsführer Samir Arabi bezeichnete es unterdessen als Erfolg, dass der Aufsteiger zwei Spieltage vor Schluss noch die Chance auf den Klassenerhalt habe. „Noch ein weiteres Jahr Bundesliga zu spielen, diesen Traum will sich die Mannschaft unbedingt erfüllen“, sagte Arabi. Die Anspannung steige, aber „es ist eine positive Vorfreude auf das Spiel“, sagte Arabi.

Der Schlüssel zum Erfolg über Hoffenheim sei laut Kramer „die Intensität, die Kompaktheit, die Schärfe, die wir bis auf ein Spiel (0:5 in Gladbach, Anm. der Red.) immer hatten, wieder auszuüben. In den entscheidenden Momenten müssen wir da sein, um am Ende mit etwas Zählbarem vom Feld zu gehen.“ In Hoffenheim stand Kramer im Dezember 2012 erstmals als Bundesligatrainer an der Seitenlinie, allerdings nur interimsmäßig für zwei Spiele, ehe er wieder zur U23 zurückkehrte. „Ich habe mich dort sehr wohlgefühlt und eine Menge gelernt. Es sind Freundschaften entstanden, die immer noch Bestand haben. Es ist ein besonderes Spiel, ich erinnere mich super gerne an die Zeit zurück. Aber jetzt geht es um drei Punkte. Da spielt meine Person keine Rolle“, sagte Kramer am Freitag.

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