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Schweizer Trainer spricht von einem »Interessanter Club« – FC Thun dementiert Freigabe

Verwirrung um Saibene

Zürich/Bielefeld (dpa/WB). Verwirrung um den bei Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld gehandelten Trainer Jeff Saibene . Zunächst hieß es, er soll von seinem Schweizer Erstligaclub FC Thun die Freigabe erhalten haben. Das hat der Klub nun aber dementiert.

Jeff Saibene. Foto: dpa

Am Nachmittag hatte die Deutsche Presse-Agentur (dpa) vermeldet, der Trainer habe die Freigabe erhalten, werde am Sonntag im Liga-Spiel gegen St. Gallen aber noch das Team betreuen. Dies hab ein Mitarbeiter der Thuner Geschäftsstelle am Freitag mitgeteilt.

Der 48 Jahre alte Coach selbst äußerte sich zurückhaltend, dementierte die Anfrage aber nicht. »Ich halte Arminia für einen interessanten Club. Aber mehr gibt es dazu noch nicht zu sagen«, erklärte Saibene am Freitag der Zeitung »Luxemburger Wort«.

FC Thun: Einigung noch nicht erzielt

Der FC Thun äußerte sich am späten Nachmittag und sprach von einer »Falschmeldung«. Zum jetzigen Zeitpunkt habe weder der FC Thun Berner Oberland Saibene die Freigabe für einen Wechsel erteilt, noch sei zwischen Saibene und Arminia eine Einigung erzielt worden.

»Der FC Thun Berner Oberland und Jeff Saibene wollen sich voll und ganz auf das Spiel vom kommenden Sonntag gegen den FC St. Gallen fokussieren und werden zu diesem Thema keine Fragen mehr beantworten«, hieß es in einer Mittelung.

Zuvor hatte der Schweizer Erstligist eine Offerte der Arminia an Saibene bestätigt.

Laufer: »Wir sind dicht dran«

Der Präsident der abstiegsbedrohten Arminen, Hans-Jürgen Laufer, bestätigte am Freitagabend die Verhandlungen mit Saibene indirekt. »Wir sind dabei, den Trainer zu sichten. Einiges ist durchgesickert, aber wir sind dicht dran. Unser Sportdirektor Samir Arabi hat Kontakt mit ihm«, sagte Laufer im Interview mit dem TV-Sender Sky.

Vielsagend fügte er hinzu: »Die Schweiz ist nicht gerade um die Ecke, um mit allen Gremien mal eben zu verhandeln.« Der Aufsichtsrat habe Arabi daher grünes Licht für die Verhandlungen gegeben.

Die Ostwestfalen sind nach der Trennung von Coach Jürgen Kramny am Dienstag auf der Suche nach einem Nachfolger. Aktuell wird der Tabellen-Letzte interimsweise von Carsten Rump betreut.

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