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Kommentar zum DSC

Weiter mit Realismus

Von Jens Brinkmeier

Trainer Jeff Saibene, Co-Trainer Carsten Rump und Kapitän Julian Börner bei einer Lagebesprechung. Foto: Thomas F. Starke

Erfolge, zumal überraschende, können manchmal die Wahrnehmung trüben. »Bielefeld rutscht nach Remis gegen Heidenheim weiter ab – Nach dem starken Saisonstart gerät Arminia Bielefeld in der 2. Liga immer mehr aus dem Tritt«, berichtete »Sky Sport Austria« Samstagnachmittag. Die Antwort der DSC-Medienabteilung ließ nicht lange auf sich warten. »Kann man so sehen, aber dann ist es halt auch kacke...«, twitterte Arminia.

Zehn Punkte hatte Bielefeld aus den ersten vier Spielen geholt, war zwischenzeitlich sogar Tabellenführer. Es folgten zwei Niederlagen, dann der 2:0-Sieg am Mittwoch in Dresden und am Samstag das 1:1 gegen Heidenheim. Macht 14 Punkte nach acht Spielen (Schnitt: 1,75). »Sky Sport Austria« scheinbar nicht, aber alle bei Arminia und jeder Fan erinnern sich immer noch sehr gut – und mit Schaudern – an die Vorsaison. Da hatte der DSC nach 17 Partien 14 Zähler auf dem Konto und rettete sich erst am letzten Spieltag vor dem Abstieg. Jeff Saibene sei Dank!

Deshalb ist man im Verein derzeit sehr darum bemüht, trotz des immer noch sehr guten Starts keine Luftschlösser zu bauen. Möglichst schnell an die 40-Punkte-Marke kommen, das ist das Ziel, dann ist jeder Armine glücklich. Ist dieser Wert erreicht, sind weitergehende Gedanken sicher erlaubt. Aber auch erst dann.

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