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Die Stimmen zu Arminias 2:2 gegen Greuther Fürth

"Wir sind zu passiv geworden"

Bielefeld

Arminia Bielefeld hat den Sprung auf Tabellenplatz 15 verpasst, durch das 2:2 am 19. Bundesligaspieltag gegen die SpVgg Greuther Fürth konnte aber immerhin Relegationsrang 16 vom VfB Stuttgart übernommen werden. Die Stimmen zum Spiel.

Von Jens Brinkmeier

Arminias Trainer Frank Kramer bedankt sich bei Gonzalo Castro, der noch zum 2:2 traf. Foto: Thomas F. Starke

Arminias Trainer Frank Kramer: "Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und konnten früh in Führung gehen. Dann haben wir den Gegner aber immer mehr ins Spiel geholt, wir sind zu passiv geworden. Das war natürlich nicht der Plan, sondern kam durch zu viele unnötige Ballverluste. Hinten raus haben wir mit viel Wucht alles probiert, der Ausgleich war eine Willensleistung. Die Truppe hat wieder Charakter bewiesen.“

DSC-Torschütze Gonzalo Castro: "Wir müssen uns vorwerfen, dass wir nicht gut aus der Halbzeit gekommen sind. Wir haben die Kontrolle abgegeben und sind nicht in die Zweikämpfe gekommen. Trotzdem haben wir wieder Moral bewiesen und sind noch zurückgekommen.
Wir brauchten unbedingt noch ein Tor. Der Ball ist ein bisschen komisch aufgetitscht, aber ich habe mir gedacht: Entweder geht er aus dem Stadion oder ins Tor, zum Glück war er drin. Klar wollten wir mehr, aber wir können mit dem Punkt zufrieden sein. Das Spiel hat nicht mehr hergegeben. Vor dem Spiel hatten wir uns natürlich gewünscht, dass wir drei Punkte holen und noch näher an die anderen heranrücken. Leider ist es nicht gelungen.“

DSC-Torschütze Masaya Okugawa: "Wir haben in den ersten 20 Minuten sehr gut gespielt, aber nach dem 1:1 haben wir uns schwer getan. Wir müssen mehr nach vorne spielen. Nicht verloren zu haben, ist gut, aber wir wollten drei Punkte. Jetzt haben wir acht Punkte aus den letzten vier Spielen, das sind trotzdem zwei Punkte zu wenig. Aber der Gegner war gut heute. Bei meinem Tor habe ich gesehen, dass der Torwart die kurze Ecke gut zumacht und ich den schweren Ball auf die lange Ecke versuchen muss. Und ich bin natürlich glücklich, dass es geklappt hat.“

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