Die Stimmen zu Arminias 1:0-Sieg gegen Freiburg

„Wir waren griffiger“

Bielefeld

Arminia Bielefeld ist am Freitagabend der so wichtige Heimsieg gelungen.

 

Arne Maier und Masaya Okugawa bejubeln Arminias Siegtreffer. Foto: Thomas F. Starke

Mit dem 1:0 gegen den SC Freiburgsetzte der DSC die Kellerkonkurrenten unter Druck. Das sagen die Beteiligten:

Arminias Trainer Frank Kramer: „Ich denke, wir waren heute etwas griffiger und haben es gut gemacht. Wir haben ein intensives Spiel gemacht gegen einen guten Gegner. Wenn man als Erster spielt, kann man sich die Spiele der anderen in Ruhe angucken. Wir genießen jetzt den Sieg, aber morgen geht es schon weiter. Unseren Fokus dürfen wir nie verlieren.“

Arminias Mittelfeldspieler Masaya Okugawa: „Das war ganz wichtig heute. Wir brauchten die drei Punkte. Ich wollte unbedingt ein Tor schießen heute. Freiburg hat gut gespielt, aber wir haben mehr gekämpft und zum Glück gewonnen“, erklärte der Japaner.

Arminias Mittelfeldspieler Arne Maier: „Etwas Besseres gibt es nicht. Freitagabend, die anderen Mannschaften konnten uns zugucken wie wir drei Punkte holen. Ich denke, es wird in der Kabine noch ein bisschen gefeiert. In der Halbzeit haben wir mit Co-Trainer Ilia Gruev besprochen, dass wir die nächste Ecke kurz spielen wollen. Das hat gut geklappt. Wir haben es sehr gut gemacht, wir haben viele Torchancen herausgespielt und sind sehr zufrieden.“

Arminias Torwart Stefan Ortega Moreno: „Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, wann der letzte Heimsieg war. Es tut gut. Aber es bringt uns nichts, wenn wir es wieder nicht schaffen, mal nachzulegen. Ich glaube, dass Freiburg etwas unter den Möglichkeiten geblieben ist. Es ist irgendwie ein bisschen passend, dass es ein gefühltes Eiertor für uns ist.“

Freiburgs Trainer Christian Streich: „In der zweiten Halbzeit war es offensiv zu wenig, wir haben verdient verloren. Wir waren nicht gut genug.“

Freiburgs Kapitän Christian Günter: „Es ist echt bitter, so ein Tor zu schlucken. Sonst gehen wir wahrscheinlich mit einem 0:0 nach Hause. Wir haben in der zweiten Halbzeit nicht mehr so herauskombiniert und nicht mehr die Lösungen gefunden.“

Freiburgs Stürmer Nils Petersen: „Das war ein Gammeltor. Wir haben in der zweiten Halbzeit zu wenig Feuer entfacht. Wir hatten zu wenig Abschlüsse. Ich weiß gar nicht, ob Ortega einmal eingreifen musste. In der Schlussphase konnten wir auch keinen Druck entwickeln.“

Startseite