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Kommentar zu Arminia Bielefeld

Zu müde für einen Bonuspunkt

Uwe Neuhaus hatte es wohl kommen sehen.

Jens Brinkmeier

Arminias Innenverteidiger Joakim Nilsson traf beim 1:5 gegen Frankfurt ins eigene Tor. Foto: Thomas F. Starke

Am Tag vor dem 1:5 gegen Frankfurt sagte Arminia Bielefelds Coach, im Training habe seiner Mannschaft 36 Stunden nach dem 3:0 gegen Stuttgart die Frische gefehlt. Am Spieltag wollte er „dem einen oder anderen tief in die Augen gucken“ um festzustellen, wer am Ende der Englischen Woche noch fit genug für die Partie gegen die Eintracht ist. Nach dem 1:5 kann man festhalten, dass der eine oder andere Wechsel in der Startelf sich wohl angeboten hätte. Motto: Nachher ist man immer schlauer.

Es ist nachvollziehbar, dass Neuhaus der Mannschaft das Vertrauen schenkte, die in den drei Spielen zuvor sieben Punkte holte und kein Gegentor zuließ. Man kann auch nicht sagen, dass die Spieler am Samstag nicht wollten. Doch die Kraft fehlte, körperlich wie mental. Außerdem war Frankfurt – das allerdings ebenfalls eine Englische Woche absolvierte – in Bestform und gehört in dieser Verfassung nicht zu Arminias Kragenweite, trotzdem würden Bonuspunkte – wie sie zum Beispiel Mainz in Dortmund (1:1) und am Samstag gegen Leipzig (3:2) ebenso holte wie Köln in Dortmund (2:1) – dem DSC im Abstiegskampf helfen.

Da die Arminen diese bisher nicht holen, kommt es auf die direkten Duelle an. In diesen hat sich Bielefeld bisher gut geschlagen. Das muss so weitergehen, damit die Chance auf den Klassenerhalt nicht deutlich kleiner wird. Folglich gilt für die Partie am Sonntag beim 1. FC Köln: Verlieren verboten!

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