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0:1 – schwache Arminia verliert erneut gegen Duisburg

Zurück in der Krise

Bielefeld (WB). Der Aufschwung war nur ein Hauch: Den Start in bessere Zeiten hatte sich Arminia Bielefeld durch das 1:1 in Ingolstadt erhofft. Nach dem 0:1 (0:0) gegen den MSV Dusiburg am Freitagabend steckt der DSC stattdessen wieder tief drin in der Krise.

Sebastian Bauer

Viele Zweikämpfe, wenig fürs Auge: Der MSV und die Arminen, hier Keanu Staude (Mitte), boten Magerkost. Foto: Thomas F. Starke

Etwas mehr als drei Wochen war es her, da wies der MSV die Arminen im eigenen Stadion schon einmal in die Schranken: 0:3 und der DSC war raus aus dem DFB-Pokal. Nun, bei der Revanche, sollte alles besser werden, was es nach dem Gruselauftritt an Halloween eigentlich auch nur konnte. Nicht allein deshalb hatten die Bielefelder einiges gutzumachen. Arminia ist auch der einzige Zweitligist, der seine letzten vier Heimspiele allesamt verloren hatte. Zudem hält sie Sieglosserie des letztjährigen Tabellenvierten weiter an.

Sportlich maue Momente

Aber: Die Arminen machten es dieses mal zumindest am Anfang besser als beim letzten Duell mit dem MSV. Das 1:1 in Ingolstadt nach zuvor sechs wettbewerbsübergreifenden Niederlagen in Folge schien dem Selbstvertrauen der Mannschaft von Trainer Jeff Saibene tatsächlich gut getan zu haben. Nicht Duisburg, sondern der DSC gab in der Schüco-Arena gleich den Ton an. In einen von Keanu Staude getretenen Ball schmiss sich in letzter Sekunde Andreas Wiegel (9.). Kurz darauf stoppte kein Duisburger, sondern der Pfosten einen Schuss von Staude (11.).

Auch wenn es zunächst einen guten Eindruck machte, was die Hausherren anboten, haben die sportlich mauen Momente der vergangenen Wochen doch sichtbare Spuren bei den Fans hinterlassen. Nur 14.766 Zuschauer verloren sich auf der Alm – Saisonminusrekord. »Nach sieben sieglosen Spielen würde ich am Freitagabend bei null Grad auch nicht unbedingt ins Stadion gehen«, hatte sogar Kapitän Julian Börner im Vorfeld selbstkritisch angemerkt.

Weiterhin nur 13 Punkte

Die, die auch dieses mal kamen, sahen im ersten Durchgang nur eine Chance der Gäste. Moritz Stoppelkamps Kopfball lenkte DSC-Torwart Stefan Ortega Moreno, der nach vier Wochen Verletzungspause zurück im Kasten war, um den Pfosten (13.). Bei Arminia probierte es Börner ebenfalls per Kopf, scheiterte aber an Duisburgs Schlussmann Daniel Mesenhöler (34.). Insgesamt verflachte die Partie im Laufe der ersten Halbzeit mehr und mehr.

Und spielerisch war auch im Anschluss keine Besserung in Sicht. Priorität hatte der Sicherheitsgedanke, ansehnliche fußballerische Entfaltung war deshalb nicht angesagt. Saibenes klare Vorgabe war, die Null zu halten und defensiv so wenig wie mögich zu zulassen. Darüber erarbeitete sich der DSC die Sicherheit, die in den Wochen zuvor nahezu komplett abhanden gekommen war. Überhaupt hatten die Arminen zuvor nur einmal in dieser Saison zu Null gespielt – Mitte September beim 0:0 in Magdeburg.

Diesem Bielefelder Vorhaben machte Ahmet Engin aber einen Strich durch die Rechnung. Nach einem Ballverlust des DSC landete der Ball beim Duisburger, der zur Führung einschoss (82.). Die Hoffnung auf bessere Zeiten war vom einen auf den anderen Moment wie weggeblasen.

Mit weiterhin 13 Punkten muss Arminia nun nächste Woche Freitag zum Duell beim SC Paderborn (18.30, Benteler-Arena) antreten.

Statistik

Arminia Bielefeld: Ortega - Behrendt, Börner, Brunner - Clauss (76. Salger), Prietl, Schütz, Hartherz - Weihrauch (85. Owusu), Staude - Klos (73. Voglsammer)

MSV Duisburg: Mesenhöler - Wiegel, Bomheuer, Nauber, Wolze - Fröde, Schnellhardt (90.+1 Hajri) - Engin, Stoppelkamp (85. Regäsel) - Taschtschi - Iljutcenko (65. Verhoek)

Schiedsrichterin : Bibiana Steinhaus (Hannover) - Zuschauer: 14766

Tore : 0:1 Engin (83.)

Gelbe Karten: Brunner (5) / Regäsel (1), Hajri (1)

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