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Sonderveröffentlichung

4 Tipps für einen stressfreien Umzug

Wer umzieht, ist mit vielen Aufgaben konfrontiert. Wie packt man das liebgewonnene Eigentum am besten ein? Was kostet ein Umzug und sollte man das selbst übernehmen oder Möbelpacker engagieren? Die folgenden vier Tipps erleichtern Organisation und Umsetzung des Umzugs.

von Aschendorff Medien

Für einen reibungslosen Umzug ist eine gute Planung erforderlich. Foto: Pixabay.com

Den Umzug gründlich planen

Wer in eine neue Wohnung zieht, sollte den Zeitpunkt des Umzugs dem Mietvertrag entsprechend wählen. In der Regel gilt eine Kündigungsfrist von drei Monaten. Wird die Kündigungsfrist nicht abgewartet, fallen Betriebskosten für die alte und die neue Wohnung an. Nur in Sonderfällen ist ein früherer Auszug möglich. Zudem können Streicharbeiten in der alten Wohnung anfallen. Je nach den Vereinbarungen im Mietvertrag kann man dazu verpflichtet sein, die alte Wohnung vor dem Auszug zu streichen. Wer sich in dieser Sache nicht sicher ist, sollte sich beim Vermieter erkundigen und gegebenenfalls etwas Zeit für einen Einkauf im Baumarkt und das Wände streichen einplanen. Zudem muss die Zeit für das Packen gut eingeteilt werden. Denn wer sich schon auf die neue Wohnung freut, muss erst noch die eigenen Dinge in Umzugskisten verstauen.

Umzugsmaterial besorgen

Wie viele Gegenstände eingepackt werden müssen, hängt davon ab, ob man aus einer möblierten oder unmöblierten Wohnung auszieht. Aus der möblierten Wohnung müssen lediglich kleinere Objekte mitgenommen werden. Hat man die Möbel für die alte Wohnung selbst besorgt, ist man auch für den Transport bzw. die Entsorgung verantwortlich. Wichtig ist auch die Wahl der passenden Umzugskartons. Idealerweise haben alle Kartons dieselbe Größe. Auf diese Weise lassen sich die Kartons einfacher im Umzugstransporter stapeln. Wenn man noch nicht weiß, wie viele Kartons man benötigen wird, sollte man zunächst so viel wie nötig aber nicht zu viel Stück kaufen. Denn auch Kartons kosten Geld. Reichen die Kartons doch nicht aus, kann man in jedem Baumarkt schnell Nachschub besorgen. Neben Kartons benötigt man auch Schutzfolien für zerbrechliche Gegenstände. Bilder und Spiegel packt schützt man mit Luftpolsterfolie. Ebenso gibt es Schutzfolien für Polstermöbel. Möbelflächen schützt man mit Decken vor Kratzern. Schubladen sollte man mit Klebeband ankleben, damit sie beim Transport nicht aufrollen. Ist ein Karton fertig gepackt, sollte er beschriftet werden. Eine Beschreibung des Inhalts ist für das spätere Wiederfinden hilfreich. Auch eine Nummerierung der Kartons kann sinnvoll sein. So weiß man genau, wie viele Umzugskartons im neuen Zuhause ankommen sollen.

Diese Kosten fallen beim Umzug an

Ein Teil der Kosten beim Umzug entfällt auf das Verpackungsmaterial, also auf Kartons und Schutzfolien. Doch auch der Transport der Umzugskartons und eventuell der Möbel kostet. Hierfür kann man entweder selbst einen Transporter mieten, ein Umzugsunternehmen engagieren oder die Hilfe von Freunden und Familie in Anspruch nehmen. Die Mithilfe von Freunden und Verwandten spart zwar Geld. Doch die ungeübten Helfer brauchen länger für das Be- und Entladen. Zudem tragen Freunde und Familie keine Haftung, wenn der Inhalt einer Umzugskiste kaputt geht. Ein Umzugsdienst kostet zwar etwas, arbeitet dafür aber professionell. Ein weiterer Vorteil von Umzugsunternehmen ist, dass die Profis das Hab und Gut schnell und unfallfrei durch vielbefahrene Straßen wie in Paderborn transportieren. Da die Zahl der Umzugsunternehmen in Deutschland stark gestiegen ist, gibt es eine große Auswahl, aus denen man die passende Umzugsfirma wählen kann.

Das sollte man vor dem Umzug kündigen

Internet, Telefon, Strom und Heizung muss man schon vor dem Umzug ins neue Zuhause anmelden. Denn diese Umstellungen nehmen mitunter einige Tage in Kauf und sollten am Umzugstag bereits erledigt sein. Auch die Daueraufträge für Betriebskosten und Mietkosten der alten Adresse müssen gekündigt werden. Zudem sollte man die Haushaltsversicherung rechtzeitig über den Umzug informieren und die neue Anschrift angeben. Damit man Mitteilungen von Behörden und Versicherungen erhalten kann, ist ebenfalls die Angabe der aktuellen Adresse nötig. Mit einem Nachsendeauftrag wird Post mit der alten Anschrift an die neue Adresse gesandt.

Fazit

Damit der Umzug stressfrei abläuft, muss er rechtzeitig geplant werden. Zu beachten ist vor allem die Kündigungsfrist von drei Monaten bei Mietwohnungen. Im nächsten Schritt besorgt man Umzugskartons und Schutzfolien. So bleiben selbst zerbrechliche Objekte beim Transport heil. Anschließend muss man sich entscheiden, ob man Möbelpacker engagiert oder auf die Hilfe von Freunden und Familie zählt. Obwohl private Helfer eine große Hilfe sein können, geht es mit Umzugsfirmen doch schneller. Zudem haften Umzugsunternehmen bei Beschädigungen beim Umzug. Außerdem sollten die Umzugskosten berechnet und bestehende Verträge für Internet und Telefon gekündigt werden.

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