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Das Problem mit den Fliegen

Die Temperaturen steigen und mit ihnen die Zahl der Fliegen. Die Insekten sind nicht nur lästig, sondern auch bedenklich. Denn Fliegen übertragen Keime wie E. Coli und können Durchfallerkrankungen oder Augeninfektionen auslösen. Ob die Obstschale, der Futternapf des Haustieres oder der Mülleimer, vieles zieht die Stubenfliege nahezu magisch an. Zum Glück gibt es auch Mittel und Wege, um den Eindringling am Hereinfliegen zu hindern.

von Aschendorff Medien

Foto: Colourbox.de

Hausmittel gegen Fliegen: So wird man die Stubenfliege auf natürliche Weise los

Fliegen haben einen ausgezeichneten Geruchssinn. Diesen brauchen sie, um auch aus einiger Entfernung geeignete Ablagestellen für ihre Eier zu finden. Wer in den warmen Monaten das Küchenfenster öffnet, muss meist nicht lange auf eine Fliege warten. Wie aus dem Nichts summt die Stubenfliege plötzlich im Zimmer. Das gute Riechvermögen kann man aber auch gegen die Plagegeister verwenden, indem man Düfte strategisch nutzt, um Fliegen zu vertreiben.

Mehrere Kräuter und Blumenpflanzen gelten als gute Abschreckung gegen Fliegen. Dazu zählen stark aromatische Gewächse wie Basilikum, Katzenminze, Lavendel, Lorbeer oder Ringelblume. Diese Gewächse können vor dem Haus, in einem Blumenkasten auf dem Fensterbrett oder in einzelnen Blumentöpfen im Zimmer platziert werden. Vorbeifliegende Fliegen machen einen Bogen um sie.

Ein anderes Hausmittel ist ein selbst gemachtes Anti-Fliegen-Spray, das aus Cayennepfeffer und Wasser besteht. Das Spray wird um das Haus herum und an die Außenseite der Fensterrahmen versprüht, um Stubenfliegen vom Hereinfliegen abzuhalten. Da das Spray mit der Zeit seine Wirkung verliert beziehungsweise vom Regen abgespült wird, muss das Einsprühen wiederholt werden.

Insektenschutz für die Fenster 

Noch wirkungsvoller als aromatische Düfte sind Insektenschutz an der Balkontür. Idealerweise besitzt der Insektenschutz einen festen Rahmen, der die Maße des Fensters aufweist. Diese Fliegengitterart ist besonders stabil und langlebig. Wind und Wetter können dem Gitter nichts anhaben, sodass es sich nicht an den Ecken löst. Vor allem günstige Fliegen- und Mückennetze zum selbst zuschneiden und aufkleben tendieren dazu, sich nach kurzer Zeit zu lösen. Die mit einem stabilen Insektengitter geschützten Fenster können nach Belieben geöffnet werden und lassen garantiert keine Fliegen, Mücken und Co. mehr herein.

DIY-Fliegenfallen: Balkon und Terrasse ohne Fliegen genießen

Die warmen Tage und lauen Nächte locken Millionen von Menschen nach draußen. Viele genießen Kaffee und Kuchen, das Abendessen oder einfach ein schönes Feierabendgetränk auf dem Balkon oder der Terrasse. Doch genau das zieht Fliegen an. Um nicht den Appetit und die Laune zu verlieren, helfen selbst gemachte Fliegenköder und Fliegenfallen.

Ein natürlicher Fliegenköder kann einfach ein kleiner Teller oder Glasdeckel sein, der mit einigen Löffeln Lebensmittel oder Getränken präpariert ist. Fliegen werden insbesondere von gärenden oder faulenden organischen Substanzen angezogen, also wäre älteres Obst ideal. Aber auch frisches Obst, Fleisch, Zucker, Honig oder Wein riechen für Fliegen äußerst verlockend.

Den Köder einfach etwas abseits platzieren, damit man selbst unbehelligt bleibt, während alle Fliegen den Köder inspizieren. Der Köder ist eine schonende Methode, um mit den Plagegeistern umzugehen. Die Fliegen können anschließend weiter Blüten bestäuben. Allerdings müssen die auf dem ausgelegten Köder abgelegten Eier am selben Tag entsorgt werden, um die nächste Generation am schlüpfen zu hindern.

Wer gegenüber Fliegen weniger tierfreundlich ist, kann eine Fliegenfalle basteln. Dazu ein großes Trinkglas mit etwas Apfelessig füllen und einige Tropfen Spülmittel hinzugeben. Anschließend das Glas mit einem Stück Plastikfolie und einem Gummiband abdecken. Einige Löcher in die Plastikfolie stechen oder schneiden und das Glas an der gewünschten Stelle platzieren. Fliegen reagieren auf den Geruch von Apfelessig und bahnen sich ihren Weg durch die Löcher ins Glas. Anstatt auf dem begehrten Apfelessig landen zu können, gehen sie jedoch dank des Spülmittels unter und ertrinken.

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