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So reinigt man seine Sauna richtig

Eine Sauna ist ein Ort, an dem der Stress des Alltags weichen kann. Sie bietet Ruhe und steigert das eigene Wohlbefinden, was sie für viele Menschen zu einem besonderen Wohlfühlort macht. Damit das Wohlfühlen gelingt, darf eines nicht fehlen: die regelmäßige Reinigung. Denn nur eine hygienisch reine Sauna lädt zum Entspannen ein.

von Aschendorff Medien

Foto: Colourbox.de

Sauna reinigen: Darum ist die regelmäßige Reinigung wichtig

In der Sauna herrscht stets eine besondere Atmosphäre. Dieses saunatypische Klima hat seinen Ursprung in den hohen Temperaturschwankungen und dem Wechsel der Luftfeuchtigkeit. Für die notwendige Feuchtigkeit sorgen beispielsweise die Aufgüsse, doch auch die Saunagänger steigern die Luftfeuchtigkeit. Das geschieht ganz automatisch durch das Atmen und Schwitzen und lässt sich nicht vermeiden.

Allerdings sind Feuchtigkeit, Hitze und Wärme nicht nur für Saunagänger das ideale Umfeld. Viele Mikroorganismen benötigen eben diese Bedingungen, um zu überleben. Meist zeigt sich dieser Umstand in hässlichen Verfärbungen, Stock und Schimmel.

Das macht eine regelmäßige Reinigung unablässig, wenn die Design Sauna ein Wohlfühlort bleiben soll. Trotzdem fördert das Reinigen nicht nur die Optik: Mikroben können die Gesundheit bedrohen und der baustofflichen Substanz schaden.

Sauna reinigen: Vor dem Saunagang

Damit der Besuch der Sauna den gewünschten Erholungseffekt bietet, ist eine vorherige Reinigung immer sinnvoll. Sie dauert selten länger als ein paar Minuten. Zu den vorab Reinigungsmaßnahmen gehört:

  • Den Boden und die Sitzflächen auf Haare, Staub und Schmutz prüfen.
  • Mögliche Verschmutzungen mit einem Staubsauger oder einem leicht feuchten Tuch entfernen.

Übrigens: Wer sich das Reinigen der Sauna erleichtern möchte, geht vor dem Saunagang duschen. Denn das Wasser befreit Haare und Haut von Schmutz, Ausdunstungen und anderen Rückständen. Dadurch rinnt anschließend nur noch purer Schweiß anstelle von unerwünschten Stoffen.

Grundreinigung: Nach jedem Saunabesuch

Natürlich ist es nicht ratsam, unmittelbar nach dem Saunabesuch zu putzen. Eine solche Reinigungsaktion würde den erholsamen Effekt sofort zunichtemachen. Dennoch sollte man mit der Reinigung nicht bis zum nächsten Saunagang warten. Besser ist es, die Aufgabe zu erledigen, nachdem die Sauna vollständig abgekühlt und trocken ist.

Wichtig ist es, anschließend für eine optimale Lüftung zu sorgen. Dazu gehört es auch, zugehörige Räume wie den Dusch- oder den Vorraum gut durchzulüften. Anschließend geht es mit der Grundreinigung los:

  • Um die Sauna zu reinigen, sind lediglich ein wenig lauwarmes Wasser und ein sanftes Reinigungsmittel notwendig. Ideal sind zudem saubere, nicht fußelnde Lappen. Damit lassen sich sämtliche Oberflächen reinigen.
  • Falls spezielle Sauna-Reinigungsmittel zum Einsatz kommen, sollten sie stets gemäß der Herstellerangaben verwendet werden.
  • Die Reinigung erfolgt immer von oben nach unten. Die Wandverkleidung muss nicht jedes Mal gereinigt werden, sondern nur dann, wenn es sichtbare Verschmutzungen gibt.
  • Um Wasser- oder Kalkflecken zu vermeiden, werden die Flächen anschließend mit einem Tuch getrocknet.

Wichtig: Holzsaunen sollte man auf keinen Fall mit einem Wasserschlauch oder Hochdruckreiniger reinigen. Bei beiden Methoden ist der Druck zu hoch. Ein solches Vorgehen resultiert in einer splitternden und ausfransenden Holzverkleidung.

Spezialreinigung: Nur bei stärkeren Verschmutzungen notwendig

Hin und wieder kann sich hartnäckiger Schmutz in der Sauna ansiedeln. Wer nach dem Saunagang solche Unreinheiten bemerkt, sollte zunächst herausfinden, worum es sich dabei handelt. Schließlich lassen sich nicht alle Verunreinigungen auf dieselbe Art und Weise beseitigen.

  • Flecken auf den Sitzflächen treten regelmäßig in Holzsaunen auf. Sie lassen sich mit einem feinen Schleifpapier abschleifen. Auf dieselbe Art und Weise können spröde Stellen im Holz beseitigen werden.
  • Rußablagerungen aus dem Saunaofen sollten ebenfalls im Rahmen einer Spezialreinigung entfernt werden. Andernfalls lassen sie sich nach einer Weile kaum noch beseitigen.
  • Wasser- und Kalkflecken entfernt man am besten durch das anschließende Abtrocknen der Oberflächen.

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