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Braucht man einen Drucker im Home-Office?

Wer im heimischen Büro arbeitet, der muss die passende Ausstattung haben. Dabei werden notwendige Stücke vom Arbeitgeber bezahlt. Aber welche Gegenstände werden in einem modernen Home-Office wirklich gebraucht und sind Drucker noch eine zeitgemäße Anschaffung?

von Aschendorff Medien

Foto: clipdealer.de

Digitalwüste Deutschland – ohne Drucker geht es nicht

Ob für den privaten Gebrauch oder im geschäftlichen Umfeld – ohne einen Drucker ist das Home-Office nicht komplett. Hierzulande liegt dies unter anderem auch daran, dass die digitale Revolution in Deutschland noch auf sich warten lässt. So ist es keine Seltenheit, dass behördliche Online-Anträge Formulare zum Ausdrucken sind. Werden für das Kind Informationen im Distanz-Unterricht bereitgestellt, müssen die Arbeitsblätter ausgedruckt werden, da sie nicht online bearbeitet werden können. Und es gibt sogar noch Verkaufspunkte, die es erforderlich machen, ein online erworbenes Ticket für Veranstaltungen physisch beim Einlass vorzeigen zu müssen.

Die Anschaffungskosten für einen Drucker selbst sind dabei recht überschaubar. Hier gibt es für 100 Euro bereits gute Geräte. Um Druckertinte zu günstigen Preisen zu erhalten, lohnt es sich, das Online-Angebot zu vergleichen. Generell sind nachgefüllte Patronen günstiger als die Originale vom Druckerhersteller.

Das Büro ergonomisch einrichten

Grundsätzlich ist es natürlich möglich, mit dem Laptop am Küchentisch zu arbeiten. Allerdings ist es ratsam, für das tägliche Arbeiten am Rechner eine gute Lösung für den Schreibtisch und den Schreibtischstuhl zu nutzen.

Sehr beliebt sind Stehpulte bzw. höhenverstellbare Schreibtische. Diese lassen sich auf Knopfdruck in der Höhe anpassen und es ist möglich, auch im Stehen daran zu arbeiten. Das entlastet den Rücken, ermöglicht eine gerade Haltung und ist gut für die Durchblutung. Ein guter Schreibtischstuhl sollte eine ergonomische Rückenlehne aufweisen. Diese passt sich der eigenen Sitzhaltung an und stützt gleichzeitig den Rücken. Steht der Monitor so, dass man gerade auf die Anzeige schaut, ist das angenehm für den Nacken. Die Gesundheit wird es danken und verbreitete Büroerkrankungen können so vermieden werden.

Laptop oder Desktop-PC?

Wer für einen Arbeitgeber im Home-Office aktiv ist, dem steht ein ordentlicher Desktop-PC zu. Die Einrichtung des Heimarbeitsplatzes wird je nach Unternehmensgröße durch das IT-Department vorgenommen. Alle Gerätekomponenten werden gestellt. Oft kommt eine lizenzierte Software zum Einsatz und auch geschlossene Netzwerke müssen angesteuert werden. Daher dauert es oft lang, bis der Antrag auf den Heimarbeitsplatz bewilligt wird, da die Einrichtung aufwendig und eventuell auch kostspielig ist.

Ein Laptop ist für die tägliche Arbeit nur bedingt geeignet. Hier spielt es aber auch eine Rolle, wie groß das Gerät ist und wie lange man am Stück daran arbeitet. Je größer das Display, umso besser. Dafür lässt sich der Laptop immer und überall nutzen – ideal, wenn man etwa viel auf Reisen ist oder es sich im Garten bei der Arbeit gemütlich machen möchte.

Tipp: Um im Home-Office effektiv arbeiten zu können, bieten feste Arbeitszeiten eine gute Struktur. Wer sich immer zur gleichen Zeit an den Arbeitsplatz begibt, kann die Aufgaben in einem selbst gesteckten Zeitrahmen erledigen.

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