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Sparvorwahlen

Call-by-Call geht bis Ende 2024 weiter

Bonn/Köln (dpa/tmn)

Bevor man etwa im Ausland anruft, prüft man besser den Minutenpreis. Doch was tun, wenn der zu hoch ist? Vielleicht Sparvorwahlen nutzen. Denn die gibt es immer noch und weiterhin.

Von dpa

Sparen per Vorwahl: Das ist nun auch weiterhin möglich, zumindest für Kundinnen und Kunden der Deutschen Telekom. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Festnetzkundinnen und -kunden der Telekom können auch weiterhin sogenannte Call-by-Call-Dienste nutzen, um von Gespräch zu Gespräch Gebühren zu sparen. Darauf haben sich die Deutsche Telekom und der Wettbewerberverband VATM einer gemeinsamen Mitteilung zufolge verständigt. Call-by-Call werde bis zum Jahresende 2024 fortgeführt. Gleiches gelte für die Möglichkeit, dauerhaft über einen anderen Anbieter zu telefonieren (Preselection).

Call-by-Call funktioniert so: Der eigentlichen Rufnummer wird die Vorwahl des ausgewählten, günstigeren Anbieters vorangestellt. Das Gespräch läuft dann über diesen Anbieter, die Gebühren werden aber über die Telekom-Rechnung eingezogen. Call-by-Call-Tarife finden sich auf diversen Vergleichsportalen im Internet.

Um teure Überraschungen zu vermeiden - Call-by-Call-Tarife können sich etwa je nach Uhrzeit ändern -, ist eine Tarifpreisansage Pflicht, bevor das Gespräch zustande kommt. Verbraucherinnen und Verbraucher können also noch auflegen, wenn ein anderer als der erwartete Preis angesagt wird.

Warum gibt es Call-by-Call eigentlich? 1998 wurde die Telekom im Zuge der Marktöffnung regulatorisch verpflichtet, ihren Endkunden Call-by-Call und Preselection anzubieten. In der Anfangszeit des liberalisierten Telekommunikationsmarktes sollte so eine wettbewerbliche Preisentwicklung sichergestellt werden. Seit 2019 haben sich VATM und Telekom dann auf ein freiwilliges Abkommen verständigt.

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