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Eine Hochzeit planen: 4 Tipps für die digitalen Lösungen

Eine Hochzeit ist eine Mammutaufgabe. Am Ende erinnern sich die meisten Menschen zwar nur an die schönen Momente – an die Trauung, das Gelächter und den ersten Tanz des Brautpaares – aber damit alles gelingt, muss vorher sehr viel geplant werden. Glücklicherweise gibt es mittlerweile einige digitale Hilfsmittel, die die Planung einer Hochzeit vereinfachen. Die folgenden vier Tipps können für fast jede Hochzeit gelten.

Von Aschendorff Medien

Foto: Pixabay.com

Save-The-Dates: Lieber heute als morgen versenden

Es hat Tradition, schöne Einladungen zu versenden, wenn der Hochzeitstermin steht. Nur leider gehört zu dieser Tradition auch viel Aufwand. Nachdem die Gästeliste kreiert wurde, müssen Adressen gesammelt, Karten gedruckt oder geschrieben werden und dann muss all das auch noch zur Post gebracht werden – von den Kosten für Papier und Porto mal ganz abgesehen.

Die moderne Alternative ist ein digitales Save-The-Date. Ein Save-The-Date ist der englische Name für die Meldung des Termins mit Bitte um Zu- oder Absage. Also letztlich eine frühzeitige Einladung zur Hochzeit mit den grundlegenden Informationen.

Der Onlineversand dieser Einladungen hat mehrere Vorteile. Zum einen ist diese Option nachhaltiger: Es braucht kein Papier und man bemüht auch keinen Zustellservice. Gespart wird ohnehin, da man Einladungen entweder selbst erstellt und per Mail verschickt – oder weil man auf eine Hochzeitshomepage mit Einladungsversand setzt. Die Antworten können ebenfalls digital gesammelt werden, was auch nachhaltiger ist.

Informationen für die Gäste: Am besten mit Homepage

Hochzeitswebsites sind die nächste digitale Lösung auf dieser Liste. Digitale Save-The-Dates können nämlich immer noch viel Arbeit bedeuten. So müssen E-Mail-Adressen gesammelt werden – aber eben auch die Antworten potentieller Gäste. Wenn jeder mal hier mal dort eine Antwort sendet, kann das schnell unübersichtlich werden.

Über eine Hochzeitswebsite ist das einfacher. Gäste können direkt online zu- oder absagen. Somit sieht man in einer praktischen Übersicht, wer kommt und wer nicht. Der Informationsfluss funktioniert in beide Richtungen: Auch das Brautpaar kann einfacher Informationen herausgeben.

Denn auf einer Hochzeitshomepage können alle wichtigen Informationen festgehalten und geteilt werden. Entweder mit der ganzen Welt – oder nur mit denen, die eingeladen wurden. So können Details zur Location, zum Essen, zur Anreise oder zum Ablauf der Hochzeit mit wenigen Klicks an alle Gäste herausgegeben werden. Das spart definitiv Zeit und Nerven.

Gruppenchats: Nicht immer die beste Lösung

Sich digitaler Hilfsmittel zu bedienen, ist für viele Menschen selbstverständlich. Wer nichts von Hochzeitswebsites weiß, der greift meist instinktiv zu Gruppenchats für die Planung. Das kann allerdings manchmal mehr Probleme als Lösungen kreieren.

Denn Gruppenchats werden schnell unübersichtlich. Manche Teilnehmer lesen nicht mit – andere teilen jede noch so kleine Idee, Frage oder Anregung. Richtig kompliziert wird es, wenn sich einige Menschen im Chat nicht wirklich leiden können. Missverständnisse in der Kommunikation können die Situation verschlimmern.

Somit sollten Gruppenchats (wenn überhaupt) nur für kleine Projekte genutzt werden. So plant man vielleicht den Junggesellenabschied oder es gibt eine Gruppe für alle Gäste, die mit Kindern anreisen und somit besondere Bedürfnisse haben.

Schönste Momente: Fotos und Videos einfacher sammeln

Irgendwo zwischen Vorbereitung und Nachbereitung liegt die Frage nach Fotos und Videos. Man kann sich das Leben sehr viel leichter machen, wenn vorher klar ist, was mit den festgehaltenen Momenten geschieht. Zum einen gibt es die Hochzeitswebsite als Lösung: Alle Fotos und Videos des Hochzeitsfotografen werden anschließend dort hochgeladen.

Eine Option ist auch, dass jeder die Möglichkeit bekommt, Fotos auf die Website zu laden. Damit fühlen sich aber vielleicht nicht alle Gäste wohl. Ein Mittelweg sind mobile Fotoboxen. Diese liefern Fotos meist gleichzeitig ausgedruckt und digital – somit können alle Fotos direkt in einem Ordner oder über die Homepage gesammelt werden. Da jeder aktiv in oder vor die Fotobox treten muss, kann jeder Gast selbst entscheiden, ob er mitmachen will.

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