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Danksagungen: Wann sie angebracht sind und wie sie aussehen können

Schon in jungen Jahren versucht man Menschen zu vermitteln, wie wichtig die beiden Worte Bitte und Danke sind, um in der Gesellschaft zu bestehen. Höflichkeit nennt man das. Die Worte gehen vielen Menschen einfach und praktisch automatisch über die Lippen.

Aschendorff Medien

Foto: pixabay.com

Doch nicht immer reicht es, nur ein paar Worte zu sagen. Manchmal ist es nötig, etwas offizieller zu zeigen, dass man sich einer Person und ihrer Hilfe oder ihrem Beistand verbunden fühlt. Da kommen Danksagungen ins Spiel. Diese gibt es in verschiedenen Varianten, die man besser kennen sollte.

Trauerdanksagungen

Der wohl traurigste Anlass für eine Danksagung ist der Dank für die Unterstützung während einer Trauerphase. Ist eine Person verstorben, dann helfen viele Menschen den Angehörigen mit Essen, der Organisation der Beerdigung oder stehen ihnen auch einfach emotional bei. Ist der Verstorbene dann verabschiedet, dann wollen sich die Menschen gerne für diese Unterstützung bedanken.

Eine Danksagungskarte kann hier eine tolle persönliche Sache sein. Möchte man gleich mehreren Menschen danken (z.B. allen, die auf der Beerdigung anwesend waren), dann kann es sich lohnen, Danksagungskarten selbst zu gestalten. Eine stilvolle Danksagungskarte zur Trauer zeigt meist ein Bild des Verstorbenen oder eine passende Grafik (z.B. einen Engel).

Im Vergleich zu anderen Danksagungen sollten bei Trauer immer gewisse Stilrichtlinien beachtet werden. Matte Farben oder auch eine Schwarz-Weiß-Gestaltung sind angebracht. Außerdem sollte geschaut werden, dass wirklich an alle Involvierten eine Danksagung verschickt wird, damit sich niemand vor den Kopf gestoßen fühlt.

Festliche Danksagungen

Neben den eher traurigen Anlässen für eine Danksagung gibt es auch Situationen, in denen es einen Grund zum Feiern gab. Das ist beispielsweise der Fall, wenn ein Kind geboren wurde. Haben Verwandte oder Freunde in dieser Zeit viel geholfen – durch einen Fahrservice, durch finanzielle Unterstützung oder auch durch Hilfe im Haushalt –, dann sollte auf jeden Fall gedankt werden.

Ein typischer festlicher Grund für eine Danksagung ist auch eine Hochzeit. Die Besucherinnen und Besucher der Hochzeit erhalten im Anschluss an den Festtag meist eine Karte mit einem Foto vom Brautpaar oder auch einem Gruppenfoto, das am Tag entstanden ist.

Größere Geburtstagsfeiern werden oft noch einmal mit einer Danksagung bedacht. Es kann schon angemessen sein, für den reinen Besuch zu danken, aber manchmal hat man auch Unterstützer, die am Tag der Feier fleißig geschleppt haben oder vielleicht auch Verwandte vom Flughafen oder Bahnhof abgeholt haben – ein Dank ist auf jeden Fall angebracht. Mittlerweile gibt es auch die Möglichkeit, digitale Danksagungen zu verschicken.

Danksagungen für spezielle Anlässe

Neben den klassischen Danksagungsanlässen gibt es auch noch Situationen, in die nicht unbedingt jeder gerät. Denn wie das Leben so spielt und wann man mal unerwartet Hilfe bekommt, ist gar nicht immer planbar. Danksagungen können dann immerhin ein kleiner Ausgleich sein.

Umzüge können ein solcher Anlass sein. Für das reine Schuften am Tag werden Freunde und Verwandte oftmals mit Essen und Getränken entschädigt. Doch immer wieder gibt es auch die Menschen, die noch mal mehr machen – sie sind vielleicht geschickte Handwerker, bringen die Farbe oder kümmern sich auch um nervige Behördengänge. Eine persönliche Danksagung ist eine schöne Idee, um sich noch mal erkenntlich zu zeigen.

Auch Lebenskrisen können eine Danksagung nach sich ziehen. Eine schlimme Trennung, der Verlust des Jobs oder auch eine finanzielle Schieflage sind oftmals nichts, was mit der ganzen Welt geteilt wird. Stattdessen ist man in diesen Situationen oftmals auf einzelne oder wenige Personen angewiesen, die zur Seite stehen. Im Nachhinein noch einmal Dank zu zeigen – sei es mit einer Karte, einem Geschenk oder beidem –, kann beweisen, dass man diese Menschen nicht als selbstverständlich ansieht.

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