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Sonderveröffentlichung

Bargeldlos zahlen wird immer beliebter

Münzen und Banknoten werden allmählich abgeschafft, und die Menschen zahlen zunehmend mit Karte.

von Aschendorff Medien

Immer mehr Deutsche zahlen lieber per Karte statt mit Bargeld Foto: Pixabay.com

Nach einer Erhebung der Bundesbank haben die Verbraucher im vergangenen Jahr 30 Prozent ihrer Einkäufe an der Kasse, in der Freizeit und bei Online-Transaktionen mit Karte bezahlt. Welche Karte für einen die passende ist, kann man auf Kreditkarte24.de herausfinden.

Vor allem in der Urlaubszeit sind Kreditkarten als Zahlungsmittel sehr gefragt. Kaum eine Hotelbuchung oder Autovermietung kann ohne diese kleine Plastikkarte vorgenommen werden. Sie kann zum Beispiel für eine bargeldlose Kaution verwendet werden, um mögliche Schäden an einem Zimmer oder einem Mietwagen abzudecken. Die so genannten Kreditkarten werden jedoch nicht immer als Zahlungsmittel akzeptiert. Es kann sich dann um eine Debitkarte handeln, die fast genauso aussieht wie eine klassische Kreditkarte, aber nicht dieselben Funktionen bietet.

Was ist eine Debitkarte?

Zunächst einmal ist eine Debitkarte keine Kreditkarte. Eine Debitkarte bekommt man bei einer Bank, nach Eröffnung eines Girokontos. Diese Karten werden oft auch als Bankkarten, EC-Karten oder Geldautomatenkarten bezeichnet.

Mit einer Debitkarte kann man bargeldlos bezahlen und Geld an den Geldautomaten der Bank abheben. Die Debitkarte kann mit einem speziellen, vierstelligen Passwort (PIN) verwendet werden, das von der Bank mitgeteilt wird.

Was ist der Unterschied zwischen einer Kreditkarte und einer Debitkarte?

Der Hauptunterschied zwischen Kredit und Debitkarten besteht in der Art und Weise, wie das Konto belastet wird. Mit einer Debitkarte werden Zahlungen oder Abhebungen sofort nach der Transaktion vom Konto abgebucht. Bei Kreditkarten ist es anders. Hier wird das Konto erst nach einem gewissen Zeitraum - meist einem Monat - belastet. Die Bank vergibt also in erster Linie Kredite.

Und genau diesen Kredit verlangen zum Beispiel Autovermieter oder Hotels manchmal noch als Sicherheit. Aus diesem Grund werden dort keine Debitkarten akzeptiert. Gleichzeitig werden jedoch die europäischen Hotelketten und Autovermietungen immer offener für Debitkarten.

Wenn ein Hotel beispielsweise eine Debitkarte akzeptiert, bedeutet dies, dass der fällige Betrag, einschließlich der Kaution, direkt abgebucht wird. Das Konto muss entsprechend geschützt werden.

Bargeldlose und kontaktlose Zahlungen können jedoch sowohl mit Debit- als auch mit Kreditkarten vorgenommen werden. Bei Einkäufen im Internet, Geschäftsreisen, Mietwagenbuchungen oder Auslandsreisen sind Kreditkarten jedoch von Vorteil. Wenn man Geld im Ausland mit einer Debitkarte abheben möchte, kann es zu hohen Gebühren kommen.

Was sind die Vorteile von Debitkarten?

Debitkarten können sowohl im Inland als auch im Ausland verwendet werden. Da mit Debitkarten nur Geld ausgegeben werden kann, das bereits auf dem Konto ist, gibt es hier nur ein geringes Risiko sich zu verschulden. Debitkarten bieten ein hohes Maß an Sicherheit.

Das gesamte Guthaben auf dem Konto kann genutzt werden. Debitkarten sind in der Regel in der Kontoführungsgebühr enthalten und daher günstiger als Kreditkarten.

Sie eignen sich auch für Personen, deren Kreditwürdigkeit nicht ausreicht, um eine Kreditkarte zu beantragen. Sie haben oft auch die Funktionalität einer Debit-Kreditkarte. Dadurch können sie auch im Ausland verwendet werden. Eine zweite Karte ist daher nicht erforderlich. Die Bank, bei der man die Debitkarte kauft, kann einem sagen, ob sie über diese Funktion verfügt. Die Bank wird dann einem auch mitteilen, in welchen Ländern der Welt die Karte verwendet werden kann und in welchen nicht.

Da Debitkarten keine Kreditkarten sind, eignen sie sich besonders für Personen, die darauf achten, ihr Konto nicht zu überziehen. Der Grund dafür ist, dass das Konto sofort belastet wird, wenn die Debitkarte benutzt wird. Der Kontoinhaber hat somit jederzeit einen vollständigen Überblick über seine Ausgaben. Eine Debitkarte ist auch billiger als eine Kreditkarte. Sie muss nicht separat erworben werden und ist in der Regel bereits in der Kontoführungsgebühr enthalten.

Darüber hinaus ist die Debitkarte mit dem Girokonto verbunden. Das bedeutet, dass - anders als bei Kreditkarten - kein Guthaben abgehoben werden kann. Sobald man eine Zahlung mit der Karte vornimmt, wird der Betrag von dem Konto abgebucht. Meistens muss das Konto dafür abgesichert werden, was den Vorteil hat, dass Verschuldungen ziemlich ausgeschlossen sind.

Wie erkennt man, dass es sich um eine Debitkarte handelt?

Äußerlich gibt es kaum einen Unterschied zwischen einer Kreditkarte und einer Debitkarte. Aber wenn man genau hinschaut, finden man auf den meisten Karten Hinweise. In der Regel steht das Wort "Debit" in kleinen Buchstaben in der Ecke der Karte. Auf Kreditkarten hingegen steht in der Regel das Wort "Credit".

Wenn die Debitkarte zusätzlich mit dem Maestro- oder V-Pay-Logo versehen ist, kann die Karte auch in anderen europäischen Ländern und manchmal sogar außerhalb Europas verwendet werden.

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