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Anlage

Glänzendes Investment: So wird der Goldkauf zum Erfolg

Berlin (dpa/tmn)

Gold ist bei Anlegern beliebt. Als Beimischung zum Depot kann die Anlage sinnvoll sein. Warum es besser ist, größere Mengen zu kaufen und warum man nicht unbedingt Barren oder Münzen braucht.

Von dpa

Gold ist bei vielen Anlegern beliebt. Beim Kauf gilt: Größere Stückelungen sind günstiger als kleinere. Foto: Andreas Gebert/dpa/dpa-tmn

Gold gilt für viele Anleger als sicherer Hafen. Schließlich ist das Edelmetall schon seit jeher als Zahlungsmittel und Wertspeicher im Einsatz. Als Beimischung zum Depot kann die Anlage sinnvoll sein. Drei Tipps für den Kauf:

- Auf Händler achten: Wer das Gold in seinen Händen halten will, sollte es bei seriösen Anbietern kaufen. Gerade im Internet finden sich viele schwarze Schafe, erklärt die Stiftung Warentest. Die Goldkauf-Vergleichsplattform Gold.de bietet eine Warnliste mit Betrugsportalen.

Ein Zeichen für einen seriösen Anbieter ist die Mitgliedschaft des Händlers im Berufsverband des deutschen Münzhandels. Das steht meist auf der Homepage des Anbieters. Auch Banken garantieren für die Echtheit der von ihnen angebotenen Goldbarren und Goldmünzen.

- Lieber größer als kleiner: Einen Minibarren mit dem Gewicht von 1 Gramm gibt es im Moment für rund 54 Euro. Aber: Je größer die Stückelung, desto günstiger ist der Preis für das Edelmetall, erklärt der Bundesverband deutscher Banken. Zum Vergleich: Der 10 Gramm Barren kostet derzeit etwa 525 Euro (Stand 22.12.2021).

Mehr Gold fürs Geld gibt es auch bei Anlagemünzen: Eine Münze zu einer Unze Gold (etwa 31,1 Gramm) ist günstiger als zehn Münzen zu je 1/10 Unze. Grundsätzlich sind die Preise für Anlagegold abhängig von Gewicht, Feingoldgehalt und Prägung. Sie sollten nicht mehr als zehn Prozent über dem aktuellen Goldpreis liegen.

- Gold als Wertpapier: Wer nicht unbedingt glänzende Barren oder Münzen zu Hause lagern möchte, kann Gold-ETC kaufen. Das Kürzel ETC steht für Exchange Traded Commodities, heißt übersetzt etwa börsengehandelte Rohstoffe, erklärt die Stiftung Warentest.

Bei einem ETC kaufen Anleger eine Schuldverschreibung. Anders als bei anderen Anleihen sind ETC aber oft mit echtem Gold hinterlegt. Sollte der Herausgeber pleitegehen, bietet das physische Edelmetall Sicherheit - im besten Fall können Anleger nach dem Verkauf entschädigt werden.

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