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Sonderveröffentlichung

Investitionen in Aktien bleiben noch die rentabelste Geldanlage

In Deutschland haben nach Angaben des Deutschen Aktieninstituts (DAI) im Jahr 2021 etwa 12,1 Millionen Privatanleger Geld in Aktien, Aktienfonds oder aktienbasierte ETFs investiert. Das entspricht einem Sechstel der Menschen ab 14 Jahren (16,6 %) und ist der dritthöchste seit dem Jahr 1997.

von Aschendorff Medien

Foto: copyright by curt themessl fotograf

In den vergangenen Monaten haben historisch hohe Inflationsraten, drastische Zinserhöhungen durch die Notenbanken und der Ukrainekrieg teilweise deutliche Kursverluste an den weltweiten Aktienmärkten verursacht. Besonders unter Kleinanlegern mit wenig Erfahrung haben die Entwicklungen an den Finanzmärkten zu Unsicherheiten geführt. Viele Sparer wissen deshalb aktuell nicht mehr, ob sie ihr Geld weiterhin oder erstmals in Aktien oder Aktienfonds anlegen sollen.

Wie Walter Schmitz (82), einer der ältesten und wohl auch bekanntesten Persönlichkeiten der deutschen Finanzbranche und Initiator des Aktienfonds „All Stars 10 × 10“ erklärt, ist diese Reaktion an den Börsen nicht überraschend, weil „Investoren, ob nun Privatanleger oder Profis, keine Unsicherheiten mögen und diese noch mehr hassen als der Teufel das Weihwasser.“

Explodierende Energiepreise und Versorgungsrisiken

Neben der Covid-19-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine sind die „Tagesthemen“ und das „Heute-Journal“ inzwischen vor allem von explodierenden Energiepreisen und den Risiken einer ausreichenden Gas- und Stromversorgung geprägt. Hinzu kommt die in Deutschland und vielen anderen Ländern der Europäischen Union (EU) rapide gestiegene Inflation. Das wirtschaftliche Umfeld wird zunehmend unsicher, Rezessionsängste machen sich bei Verbrauchern und Investoren breit.

Inzwischen haben die großen Notenbanken auf die zunehmende Geldentwertung mit drastischen Zinserhöhungen reagiert. „Weitere Leitzinsanhebungen werden sich wahrscheinlich anschließen“, erklärt Fondsstratege Walter Schmitz und fügt hinzu: „Mit der Verunsicherung an den weltweiten Aktienbörsen und auch mit teils stark schwankenden Kursen werden wir also noch eine Zeitlang leben müssen.“.

„Kaufen, sobald die Kanonen donnern“

Ein Großteil der Privatanleger, aber auch viele institutionelle Investoren, die täglich mit Riesensummen zu tun haben, denken deshalb, dass Investitionen in Aktien und Aktienfonds aktuell besser verschoben werden sollten. Diese Reaktion ist laut Walter Schmitz auf den ersten Blick verständlich, „weil man schließlich nicht das Geld verlieren möchte, das man sich hart erarbeitet hat.“

Die alte Börsenweisheit „Kaufen, sobald die Kanonen donnern“ des Bankiers Carl Mayer von Rothschild sollte in der aktuellen Situation jedoch auch beachtet werden. „In den mittlerweile 60 Jahren, die ich in der Finanzbranche arbeite, hat sich der Satz von Bankier Rothschild vielfach als richtig erwiesen“, erklärt Walter Schmitz. Zu Recht laute die alte Kaufmannsregel, der Gewinn im möglichst billigen Einkauf liegt. „Die aktuellen Kursachterbahnen an den Finanzmärkten können von Investoren also auch als Chance betrachtet werden“, ist Schmitz überzeugt.

Günstiges Kursniveau für Investitionen in Aktien und Aktienfonds

Diese Meinung teilen auch viele Finanzexperten, laut denen Investitionen in einen solide positionierten Aktienfonds auch in der aktuellen Situation sinnvoll sind. „Historisch gesehen, dies glaube ich, haben wir momentan ein recht günstiges Kursniveau, um in Aktien und Aktienfonds zu investieren“, sagt Schmitz. Ihm sei selbstverständlich klar, dass es von heute auf morgen an den Aktienmärkten keine Kursexplosion mit zehn oder noch mehr Prozent Gewinn geben werde. Geldanlage, die sich unter dem Strich lohnen soll, „ist nach meiner Erfahrung kein Sprint, sondern ein Langstreckenlauf, wenn nicht gar ein Marathon“, erklärt Walter Schmitz. Besonders Investoren mit einem mittel- oder langfristigen Anlagehorizont könnten von der aktuellen Situation profitieren und angesichts der günstigen Kursniveaus längerfristig mit „guten Gewinnen“ rechnen.

Historische Entwicklungen auf den Finanzmärkten

Gestützt wird diese Prognose etwa durch die Entwicklung des MSCI Weltaktienindexes der Jahre 1969 bis 2022 (siehe Chart). In den rund 50 Jahren kam es zu mehreren Crashs (Baissen), auf die jedoch stets ein deutlicher Aufschwung (Hausse) folgte. Über die Jahre hinweg konnten die Aktienmärkte also nur eine Richtung – nach oben.

Foto: All Stars Fondsservice

„Meine Erkenntnis daraus als Anleger und auch als Fonds-Initiator: Das größte Risiko ist nach wie vor, nicht zu investieren“, konstatiert Walter Schmitz. Besonders langfristig betrachtet, also über Zeiträume von 20, 30 oder noch mehr Jahren, erzielen gute Aktienfonds im Jahresmittel ordentliche Renditen.

Renditen solider Aktienfonds

Realistisch sind bei guten Aktienfonds im Jahresschnitt zwischen sechs und zehn Prozent Rendite im Jahresschnitt. „Bei unserem neuen Fonds sollte das nicht anders sein“, erklärt Walter Schmitz in Bezug auf seinen Aktienfonds „All Stars 10 × 10“.

Diese Erwartung unterstreicht der Börsenprofi durch ein Investment in Höhe 15 Millionen Euro aus dem Vermögen der Familie Schmitz. „Dass wir einen derart hohen Betrag angelegt haben, dürfte anderen Investoren ein sehr gutes Gefühl geben“, so Walter Schmitz.

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