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Sonderveröffentlichung

Niedrigere Beiträge im Jahr 2022? So wird die Schweizer Krankenkasse günstiger!

Die Inflation steigt weltweit, Gas und Öl werden teurer und leider ist man auch beim Thema Gesundheit nicht von Preiserhöhungen verschont. Allerdings wurde unlängst verkündet, dass die Beiträge bei Schweizer Krankenkassen im Jahr 2022 erstmals seit 14 Jahren wieder sinken werden. Die mittlere Prämie wird dann bei etwa 315 Franken pro Monat liegen. Eine gute Nachricht in Zeiten, wo sonst alles teurer wird.

von Aschendorff Medien

Foto: unsplash.com

Doch bei manchen Krankenkassen wurden die Beiträge in der letzten Zeit auch übermäßig stark erhöht – vielleicht auch in der Hoffnung, dass man den Kunden dies als normale Anpassungen in der aktuellen Zeit vermitteln kann. Außerdem möchte man, wenn es um die eigene Gesundheit geht, doch wirklich nicht sparen.

Ein regelmäßiger Krankenkassenvergleich ist daher auf jeden Fall Pflicht, denn hier lässt sich teilweise schon eine Menge herausholen. Darüber hinaus sind auch nicht alle Tarife perfekt auf die eigene Situation zugeschnitten. Man sollte sich also immer mal wiedern genau anschauen, welche Szenarien vom Versicherungsschutz abgedeckt sind und was z.B. bei der Versicherung von Familienangehörigen gilt.

Diese Möglichkeiten gibt es, um den Beitrag zu reduzieren

Die Frage nach der Wahl der richtigen Krankenkasse ist in allen Ländern schwierig. In der Schweiz kommt aber zusätzlich hinzu, dass der Tarif sehr flexibel angepasst werden kann. Neben einem Wechsel der Krankenkasse, der natürlich immer als Option ins Auge gefasst werden sollte, gibt es noch ein paar weiter Stellhebel, an denen gedreht werden kann.

Wichtig: Möchte man eine der Maßnahmen ergreifen, muss dies im Regel bis Dezember der Krankenkasse mitgeteilt werden. Um im Jahr 2023 von niedrigeren Beiträgen zu profitieren, ist es also erforderlich, dass ein entsprechender Antrag bis Dezember 2022 bei der Krankenkasse eingeht.

Franchise anpassen

Es ist möglich, die Franchise anzupassen. Damit ist der Eigenanteil gemeint, den man bei einer ärztlichen Behandlung noch zahlen muss. Viele Menschen versuchen die Franchise so niedrig wie möglich anzusetzen, um z.B. bei einer kostspieligen Zahn-OP nicht noch auf einem saftigen Geldbetrag sitzenzubleiben. Allerdings bedeutet eine niedrige Franchise auch höhere Beiträge. Und wer eher seltener beim Arzt ist, zahlt in einem solchen Modell unter Umständen deutlich drauf.

Leistungen reduzieren

Eine weitere Möglichkeit stellt die Reduktion der Leistungen dar. Wer bereits über seinen regulären Job eine Unfallversicherung hat, kann die Unfalldeckung auf Eis legen, was ebenfalls Beiträge spart. Zudem können Rabatte gewährt werden, wenn man auf die freie Arztwahl verzichtet. Natürlich stellt dies eine Reduktion des Services dar, aber es kann sich lohnen, wenn man wirklich möglichst niedrige Beiträge zahlen möchte.

Letzte Option: Prämienverbilligung beantragen

Wer besonders wenig Geld verdient, kann als letzte Option auch eine Prämienverbilligung beantragen. Wie viel man verdienen darf, um diese Maßnahme nutzen zu dürfen, ist je nach Kanton unterschiedlich. Fakt ist aber, dass man nur so lange davon profitieren kann, wie man auch wirklich so wenig verdient. Um von dieser Option Gebrauch zu machen, muss man sich von der kantonalen Ausgleichskasse melden. Dieser Weg ist also nicht für alle gleich effektiv nutzbar.

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