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Klare Sicht

Urlaub: Immer an Ersatzbrille denken

Berlin (dpa/tmn)

Wer auf Brille oder Kontaktlinsen angewiesen ist, muss achtsam mit seiner Sehhilfe umgehen. Doch was tun, wenn sie gerade im Urlaub kaputt geht?

Von dpa

Brillenträger sollten lieber nur mit Ersatzbrille in den Urlaub reisen. Foto: Ina Fassbender/dpa/dpa-tmn

Die Brillengläser sind zerkratzt, die Kontaktlinse verdreckt. Ärgerlich im Urlaub - besonders, wenn es die einzige Brille und das einzige Paar Linsen war.

Das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) rät deshalb, auf Reisen immer eine Zweitbrille oder ausreichend Kontaktlinsen mitzunehmen. Denn der heimische Optiker ist weit entfernt und eine schnelle Hilfe nicht möglich.

Vorsicht beim Putzen der Brillengläser

Um erst gar nicht in die Bredouille zu kommen, sollte man vor allem am Strand die Brillengläser keinesfalls mit dem Handtuch reinigen, um Kratzer zu vermeiden. Stattdessen unter dem Wasserhahn abspülen.

Wer Linsen trägt und Sand ins Auge bekommt, kann sich mit einem Ersatzfläschchen - idealerweise in Reisegröße - des Pflegemittels behelfen, um diese hygienisch zu reinigen. Am besten das eigene Mittel von zu Hause mitbringen, um Unverträglichkeiten mit Produkten vor Ort zu vermeiden.

Achtung heißes Auto

Ist es am Urlaubsort sehr heiß, sollten Brillen und Kontaktlinsen nicht im Auto liegen bleiben. Die Hitze kann die Gläser beschädigen und Verzerrungen im Sichtfeld verursachen. Ebenso leiden die empfindlichen Kontaktlinsen unter den Temperaturen und könnten unbrauchbar werden.

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