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Worauf man bei der Zahnzusatzversicherung achten sollte

Regelmäßige Besuche beim Zahnarzt sind unumgänglich, wenn man eine gute Zahngesundheit aufrechterhalten möchte. Denn neben der Zahnpflege zuhause mit Zahnbürste und Zahnseide oder Mundspülung, haben die Zahnärzte spezielle Instrumente und Verfahren, um auch schlecht erreichbare Stellen zu reinigen und festsitzenden Zahnstein zu entfernen.

von Aschendorff Medien

Foto: Pixabay.com

Zudem gibt es neben der Vorsorge auch Eingriffe wie Füllungen bei Karies oder Behandlungen der Zahnwurzel. Wer gesetzlich versichert ist bekommt allerdings nur einen Teil der Kosten erstattet und das auch nur für Standardleistungen und günstige Materialien. Wer eine qualitativ hochwertige Behandlung mit moderner Technik und hochwertigem Material wünscht, bleibt auf den Kosten sitzen. Die Lösung für Kassenpatienten: eine Zahnzusatzversicherung. Worauf beim Abschluss einer solchen Police zu achten ist, haben wir für Sie zusammengefasst.

Die vier wichtigsten Leistungsbereiche der Zahnzusatzversicherung

Je nach Anbieter und Tarif sind die Policen unterschiedlich umfangreich. Es gibt jedoch vier Leistungskategorien, die eine gute Zahnzusatzversicherung in jedem Fall abdecken sollte:

1. Zahnvorsorge

Hierbei prüft der behandelnde Zahnarzt grundsätzlich den Zustand der Mundhygiene, die Beschaffenheit des Zahnfleisches sowie den Zustand von Zähnen und Kiefer. Regelmäßige Vorsorgetermine mindestens einmal im Jahr sind wichtig, um Schäden frühzeitig zu erkennen und bereits im Frühstadium eine Behandlung vornehmen zu können. Bei Bedarf werden im Rahmen der Vorsorge auch harte Zahnbeläge professionell entfernt – mittels intensiver Zahnreinigung. Ebenfalls in diesen Leistungsbereich fällt die Versiegelung von Fissuren, was in der Regel im Bereich der Backenzähne erforderlich sein kann, um Karies vorzubeugen.

2. Zahnbehandlungen

In diesen Bereich fallen Eingriffe, die nicht der Vorsorge, sondern der Eindämmung von bereits vorhandenen Schäden bzw. Wiederherstellung der Zahngesundheit dienen. Das betrifft sowohl Zähne als auch Zahnfleisch. Bei den Zähnen sind typische Behandlungen Füllungen, die nach der Entfernung von kariösen Stellen gesetzt werden müssen. Aber auch die Behandlung von Zahnfleischentzündungen zählen zu dieser Kategorie.

3. Zahnersatz

Wer durch einen Unfall oder in der Folge von Zahnschäden einen oder mehrere bleibende Zähne verliert, weil diese nicht mehr zu erhalten sind, der benötigt Zahnersatz um die Lücke bzw. die Lücken zu schließen. Dabei kommen Implantate, Inlays oder Brücken zum Einsatz.

4. Kieferorthopädie

Zum Leistungsbereich der Kieferorthopädie zählt unter anderem der Einsatz von losen oder festen Zahnspangen, um Fehlstellungen des Kiefers und der Zähne beheben zu können. Diese Versicherungsleistung ist insbesondere für Jugendliche wichtig, kann aber auch bei Erwachsenen geeignet sein.

Ausschlüsse und Einschränkungen bei Zahnzusatzversicherungen

Wichtig ist, dass es sich um einen medizinisch notwendigen Eingriff handelt. Dementsprechend gehören rein kosmetische Eingriffe wie etwa das Aufhellen der Zähne (auch Bleaching genannt) oder Zahnschalen wie Lumineers in aller Regel nicht zu den Leistungen, die von einer Zahnzusatzversicherung übernommen werden. Ein weiteres Ausschlusskriterium bezieht sich auf den Zeitpunkt der Diagnose. Wer eine Police für seine Zähne abschließt, bekommt nur dann die Kosten in der vertraglich vereinbarten Höhe erstattet, wenn die Diagnose nicht bereits vor Vertragsabschluss vorlag. Somit sind sämtliche bereits geplante oder schon begonnene Therapiemaßnahmen vom Leistungsumfang ausgeschlossen.

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