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Reisenews: Berliner Museum schließt, Wodka-Museum öffnet

Berlin (dpa/tmn)

In Berlin macht ein traditionsreiches Haus für mehrere Jahre zu, während in Krakau ein Museum zu einer traditionsreichen Spirituose öffnet. In Göteborg sind bald visuelle Ausflüge ins All möglich.

Von dpa

Das Märkische Museum im Zentrum Berlins schließt zum Jahresende vorübergehend. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Das Märkische Museum in Berlin schließt Ende des Jahres für mehrere Jahre und wird in der Zeit umfassend saniert. Im Dezember ist der Eintritt deshalb frei, am 30. Dezember ist das letzte Mal geöffnet. Erwachsene zahlen sonst sieben Euro.

Das 1908 eröffnete Haus nahe der Spree und unweit des Fernsehturms sei das weltweit erste Gebäude gewesen, das als Stadtmuseum entworfen wurde, so die Stiftung Stadtmuseum Berlin.

Zweites Wodka-Museum in Polen

Krakau - In Krakau kann man in die Geschichte, Kultur und Produktion des Wodkas einsteigen. Das Muzeum Fabryka Wodki sei in sieben thematische Ausstellungen unterteilt, wie das Polnische Fremdenverkehrsamt schreibt. Es geht unter anderem um die gesellschaftliche Bedeutung des Wodkas für die Menschen in Polen und um die Herstellung der Spirituose: Gezeigt wird auch eine Destillationsanlage aus dem 19. Jahrhundert. Wer will, kann Tickets mit oder ohne Verkostung buchen.

Es ist das zweite Haus seiner Art in Polen: In Warschau gibt es schon ein Wodka-Museum.

Virtuelles 360-Grad-Erlebnis in Göteborger Universeum

Göteborg - Im Wisdome in Göteborg können Urlauber bald visuelle Weltraumreisen unternehmen. Die neu gebaute Kuppel auf dem Dach des Wissenschaftsmuseums Universeum hat eine 360-Grad-Leinwand mit modernster Visualisierungstechnologie, so die Tourismusagentur Visit Sweden. Neben Ausflügen ins All können Besucherinnen und Besucher etwa auch in die Welt visueller Effekte eintauchen.

Der Wisdome bietet Platz für 150 Menschen und soll im Frühjahr 2023 seine Pforten öffnen. Zum Universeum gehören neben dem neuen Kuppelbau unter anderem mehrere Aquarien, Experimentierräume und ein überdachter Regenwald.

Tischfußballspiele im Archäologie-Museum in Chemnitz

Eine neue Ausstellung in Chemnitz die Vielfalt des Fußballspiels im heimischen Wohn- und Kinderzimmer vor. Rund 50 Exponate, darunter etwa 40 Spiele, zeigt das Staatliche Museum für Archäologie in seiner Foyerausstellung «Heim-Spiel. Tischfußball im vordigitalen Zeitalter», die am Mittwoch (23. November) für Besucher öffnet. Den Kneipen-Kicker oder die Spielkonsole sucht man darin jedoch vergeblich. Im Mittelpunkt stehen vielmehr die einst beliebten Spiele, bei denen der Ball etwa per Finger über das Spielfeld geschnippt oder per Blasrohr in Bewegung gesetzt wird.

Die ausgestellten Spiele stammen aus der Sammlung des Sporthistorikers Hans-Peter Hock. Ziel sei es, die Vielfalt des Tischfußballspiels vorzustellen. Der Eintritt zu der Ausstellung ist frei, sie ist bis 8. Januar zu sehen.

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