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Urlaubszeit – Frustzeit?

Die schönste Zeit des Jahres wird herbeigesehnt. Umso wichtiger ist die richtige Vorbereitung, um stressfrei in den Urlaub zu fahren.

von Aschendorff Medien

Foto: Clipdealer.de

Flug, Mietwagen oder Bahn

Die Gretchenfrage beginnt bei der Anreise. Urlaubsziele, die weiter entfernt sind, erreicht man mit dem Flugzeug unkomplizierter. Wer jedoch Kind und Kegel im Gepäck hat, vielleicht noch kleinere Möbel wie Kinderbett oder Tretroller braucht, ist mit einem Auto wesentlich flexibler. Gerade Familien profitieren vom Service eines Mietwagens: Große Vans bieten Platz für all das, was in den eigenen Fahrzeugen nicht reinpassen würde.

Insbesondere bei längeren Fahrten in den Urlaub ist ein neueres Fahrzeug mit verlässlicher Wartung sicher empfehlenswerter. Niemand freut sich, die Pannenhilfe anzufordern, weil er vor unerwarteten Problemen mit dem Auto steht.

Die Bahn wäre umweltfreundlicher, aber trotz gut ausgebautem Bahnnetz ist eben nicht jeder Ort so einfach zu erreichen. Spätestens ab dem Bahnhof ist man auf den regionalen Transportservice angewiesen und wünscht sich das eigene Auto her.

Keine falschen Erwartungen schüren

Es ist nicht einfach, die Ungeduld der kleinen Mitreisenden zu ertragen: Da helfen lustige Spiele für die Autofahrt oder beliebte Bilderbücher, Hörspiele und die Urlaubsvorfreude. Außerdem ist es wichtig, schon im Vorfeld mit allen Beteiligten über den bevorstehenden Urlaub zu sprechen. Wer möchte was tun, ohne dass der Rest zu kurz kommt. Auch gewisse Regeln, wie sie vielleicht daheim gelten, können auch im Urlaub eine hilfreiche Struktur bieten. Besonders Kinder brauchen ihren gewohnten Ablauf, der durch die Urlaubsreise ohnehin ordentlich durcheinandergewirbelt wird.

Sightseeing mit Kindern kann zur Challenge werden – für Paare lohnt sich eine To-see-List. Nicht vergessen: Oftmals wird dazu geraten, Tickets für Museen und beliebte Sehenswürdigkeiten bereits online zu kaufen. Das spart nervige Warteschlangen und zudem auch Geld.

Ankommen – ohne Stress und Überforderung

Auch wenn der Urlaub nur wenige Tage dauern sollte, ist es ratsam, Zeitpuffer einzuplanen. Vor dem Urlaub ebenso wie danach. In Ruhe ankommen, den Augenblick genießen. Unser Körper ist es nicht gewohnt, von einem Extrem ins andere zu kommen. Wer bis zur letzten Sekunde gearbeitet hat, wird nicht automatisch im Flugzeug oder nach der Ankunft im Hotel auf den Urlaubsmodus switchen können.

Experten raten zu einer Mindesturlaubszeit von zwei Wochen: zu kurz verspricht auch zu kurze Erholung, zu lang ist mitunter auch nicht das Wahre. Stressfrei gilt übrigens auch für das Kofferpacken, besonders mit Kindern. Sonst merkt man zu spät, dass die Wettervorhersage überraschend auch mal Regentage ankündigt oder man unnötig Gepäck mitschleppst. Lieber mal bewusst entschleunigen und auch das Gepäck reduzieren – schafft mehr Entspannung.

Urlaubsvertretung organisieren

Damit heim mit der Wohnung, dem Haus oder dem Haustier alles passt, ist es ratsam, sich rechtzeitig um alles zu kümmern. So gelingt auch der Urlaubsstart hervorragend, da man weiß, es ist alles in guten Händen.

Wer nicht auf hilfreiche Nachbarn zurückgreifen kann, sollte etwaige Zeitungsabos rechtzeitig abbestellen und für die Post ein Postfach zu mieten. So sind auch Einbrecher nicht so leicht informiert, wenn das Postfach überfüllt ist. Eine Zeitschaltuhr wiegt Urlauber mehr in Sicherheit, wenn abends zur gewohnten Zeit das Licht angeht.

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