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So schmeckt Heiligabend

Rezept für Eierlikörtorte mit gebrannten Mandeln

Berlin (dpa/tmn)

Kann man Heiligabend schmecken? Ja, sagt Food-Bloggerin Doreen Hassek. Für sie gehört dazu Eierlikör - genau wie der Christbaum und große Kinderaugen. Dieses Bild hat sie in einer Torte eingefangen.

Von Doreen Hassek, dpa

Die mit Buttercreme eingestrichene Weihnachtstorte bekommt als Deko einen Spekulatius und zwei Rosmarinzweige und sieht damit wie eine Winterlandschaft aus. Foto: Doreen Hassek/hauptstadtkueche.blogspot.com/dpa-tmn

Soviel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit: Ja, was versteckt sich denn da in dieser leckeren Torte, die so herrlich nach einem glanzvollen Heiligabend schmeckt? Ich verbinde damit Christbaum, glückliche Kinderaugen, fröhliche Weihnachtslieder - und unbedingt Eierlikör!

Mein Opa hatte am 24. Dezember Geburtstag und so saßen wir immer am Vormittag des Heiligabends bei meinen Großeltern in ihrem winzigen Wohnzimmer, auf dem Sofa und haben einen Eierlikör geschlürft und am Ende die Gläser ausgeleckt. Eine schöne Erinnerung. Psst... Der Eierlikör versteckt sich übrigens im Boden.

Zutaten für eine runde Torte mit 15 cm Durchmesser:

Für den Teig: 6 Eier, 250 g Puderzucker, 250 g Eierlikör, 125 ml Sonnenblumenöl, 250 g Mehl, 1 Pck. Backpulver

Für die Creme: 1000 ml Sahne, 500 ml Mascarpone, 5 Pck. Vanillinzucker, 1/2 TL Zimt

Für die gebrannten Mandeln: 200 g Mandeln, 200 g Zucker, 100 ml Wasser, 1 Pck. Vanillinzucker, 1/2 TL Zimt

Für die Creme zum Einstreichen: 125 g Butter, 250 g Puderzucker

Für die Deko: 2 Zweige Rosmarin, 1 schönen Spekulatius (am besten ein Haus), Puderzucker, etwas von der «Buttercreme»

Zubereitung:

Teig:

1. Die Eier mit dem Puderzucker schaumig schlagen. Den Eierlikör und das Sonnenblumenöl unterrühren und zum Schluss das Mehl und das Backpulver dazugeben und alles noch mal durchrühren.

2. Ein Drittel des Teiges in eine gefettete Springform mit einem Durchmesser von 15 cm geben und bei 160 Grad im vorgeheizten Ofen backen.

3. Das Ganze mit dem Restteig dann noch zwei Mal wiederholen. Wenn die Böden ausgekühlt sind, jeweils einmal halbieren, so dass man 6 Böden hat. Man braucht aber nur 4. Die restlichen zwei kann man anderweitig verwenden z.B. für Cakepops.

Die gebrannten Mandeln:

1. Zucker, Vanillinzucker und Zimt mischen und in eine Edelstahlpfanne geben. Wasser dazugeben, aber nicht mischen und so zum Kochen bringen.

2. Die Mandeln dazugeben und auf hoher Stufe unter ständigem Rühren weiterkochen bis der Zucker trocken wird. Dann die Temperatur drosseln und solange weiterrühren bis der Zucker leicht zu schmelzen beginnt und die Mandeln glänzen. Dann die Mandelmasse auf ein Backblech schütten, mit zwei Gabeln auseinander ziehen und abkühlen lassen.

Die Füllung:

1. Die Sahne halbsteif schlagen, Vanillinzucker, Zimt und Mascarpone dazugeben und weiter aufschlagen.

2. Die Füllung zu gleichen Teilen mit einem Tortenspachtel oder Löffel auf den Böden verteilen und die gebrannten Mandeln in regelmäßigen Abständen in die Creme stecken. Die letzte Schicht besteht aus einem Tortenboden. Wer es ganz perfekt macht will, spritzt die Creme mit dem Spritzbeutel in Ringen auf die Böden.

Die Creme zum Einstreichen:

1. Die zimmerwarme Butter mit dem Mixer aufschlagen, anschließend den Puderzucker dazugeben und weiter schlagen. Sollte die Masse zu fest sein, einen El Milch dazugeben.

2. Den Kuchen damit «einstreichen», d. h. die Masse (bis auf einen kleinen Rest) gleichmäßig über den gesamten Kuchen (oben und an den Seiten) mit einem Tortenspachtel verteilen und glatt streichen.

Dekoration:

1. Den kleinen Rest Buttercreme in einen Gefrierbeutel geben, die Spitze 1 mm abschneiden und die Umrisse auf dem Spekulatius-Keks nachmalen, den Keks in die Torte stecken.

2. Die beiden Zweige Rosmarin verkehrt herum in den Kuchen stecken, so dass sie aussehen wie Bäume. Alles mit Puderzucker bestäuben - fertig ist die Weihnachtstorte.

Mehr Rezepte auch unter: https://hauptstadtkueche.blogspot.com

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