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Handball-Verbandsliga: Verletzungen trüben die Siegesfreude bei TG Hörste und HSG Werther/Borgholzhausen

4:0 Punkte - aber die rechte Seite geht am Stock

Altkreis

Handball-Verbandsligist TG Hörste hat auch im zweiten Saisonspiel einen Rückstand in einen Sieg verwandelt, beklagt aber zwei Verletzte. Auswärts verpatzte Spvg. Steinhagen den Saisonstart. Werther/Borgholzhausen gewann dagegen in Porta, doch Tilo Sommers schwere Knieverletzung überschattet die Partie.

Von Gunnar Feicht

Knöchelverletzung in den Anfangsminuten: Hörstes Daniel Barrelmeyer droht längerfristig auszufallen. Foto: Gunnar Feicht

TG Hörste - SV Westerholt 31:27 (16:14). „4:0 Punkte tun uns als Neuling natürlich total gut. Aber die Verletzungen unserer ‚rechten Seite‘ beschäftigen mich aktuell am meisten.“ Trainer Matthias Baier war nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel hin- und hergerissen. Die erste Viertelstunde servierte nur bittere Pillen: Schon in der zweiten Minute schied Hörstes Halbrechter Daniel Barrelmeyer im Zweikampf mit einer Sprunggelenk-Verletzung aus - „kein Bruch“, wurde im Krankenhaus festgestellt, aber die Bänder sind offenbar stark lädiert. Dann meldete Rechtsaußen Pascal Kaiser in der ersten Auszeit beim Stand von 3:7 (11.): „Es geht nicht weiter, das Knie schmerzt zu stark.“ Bis dahin hatte die Hörster 6-0-Deckung extrem schläfrig gewirkt. Das nutzte Westerholts cleverer Mittelmann Rosen Kolev mit dem scharfen Blick für die kleinste Lücke zu sieben Treffern bis zum 6:10 (15.). „Es hat gedauert, bis wir die richtige Besetzung im Innenblock gefunden haben. Mit Lukas Bur-städt und Timon Lepper auf diesen Positionen haben wir das Spiel gedreht und lagen schon zur Pause verdient vorne“, sagte Baier. Aber es blieb ein zähes Ringen. Denn Arne Grabowski, der beim Saisondebüt Barrelmeyer gut vertrat, musste grippegeschwächt gegen Ende raus und Silvan Tarner wurde kurz gedeckt. „In der Crunchtime hat Lukas Burstädt dann mit ganz wichtigen Aktionen gepunktet. Und Lars Lüdorff hat in engen Phasen wichtige Bälle gehalten.“ Baier war heilfroh, dass sein Team über 21:16, 24:23 und 29:27 beide Zähler in der Masch behielt.

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